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Susanne Seyda / Beate Placke / Helen Hickmann Gutachten 5. Juli 2021 Weiterbildungsengagement der M+E-Unternehmen überdurchschnittlich hoch

Das Weiterbildungsengagement der Unternehmen in der Metall- und Elektro-Industrie ist überdurchschnittlich hoch. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Weiterbildung in der M+E-Industrie.

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Weiterbildungsengagement der M+E-Unternehmen überdurchschnittlich hoch
Susanne Seyda / Beate Placke / Helen Hickmann Gutachten 5. Juli 2021

Weiterbildungsengagement der M+E-Unternehmen überdurchschnittlich hoch

Gutachten im Auftrag von Gesamtmetall

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Das Weiterbildungsengagement der Unternehmen in der Metall- und Elektro-Industrie ist überdurchschnittlich hoch. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Weiterbildung in der M+E-Industrie.

Mit einer Beteiligung von 86 Prozent der Unternehmen liegt die M+E-Industrie deutlich über dem Durchschnitt der gesamten Industrie. Dabei ist das Engagement der Unternehmen in den vergangenen Jahren sogar noch gestiegen: Mit jährlich 15,6 Weiterbildungsstunden pro Beschäftigten liegt es um 5,5 Prozent höher als 2016 – dem Zeitpunkt der vorigen Untersuchung. Das Engagement der Unternehmer spiegelt sich auch bei den Investitionen in die Weiterbildung der Belegschaften wider. Im Schnitt investierten die Unternehmen 2019 pro Beschäfigten und Jahr 1.110 Euro in Weiterbildung. Hochgerechnet auf alle M+E-Beschäftigten waren das rund 4,8 Milliarden Euro.

Gesamtmetall-Chefvolkswirt Dr. Michael Stahl: "Die M+E-Industrie ist eine Hochtechnologie-Branche. Ohne qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären die Erfolge  der Unternehmen auf den Weltmärkten nicht zu erreichen. Die aktuellen Daten belegen, dass die Unternehmen dies wissen – und pflegen."

Die Studie zeigt auch, dass es den M+E-Unternehmen besonders wichtig ist, die beruflichen Fachkompetenzen ihrer Beschäftigten auszubauen sowie deren Qualifikationen an neue Technologien und veränderte Arbeitsprozesse anzupassen. Deshalb werden auch immer stärker digitale Kompetenzen vermittelt.

"Die Unternehmen haben sich längst aufgestellt, um den Strukurwandel anzugehen. Nicht nur mit neuen Produkten, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen, sondern auch mit dem Know-How, das dafür notwendig ist. Und sie investieren konsequent in die Weiterbildung ihrer Belegschaft", so Dr. Stahl weiter.

Häufiger als in anderen Industriesektoren findet laut Studie in den M+E-Unternehmen das Lernen im Arbeitsprozess statt. Dies zeigt sich sowohl bei der Weiterbildungsaktivität als auch bei der Verteilung der Weiterbildungsstunden auf die einzelnen Weiterbildungsformen und bei der Nutzung digitaler Lernangebote. M+E-Unternehmen nutzten demnach digitale Lernmedien gezielt, um damit den konkreten Anwendungsbezug zu sichern.

Alle drei Jahre befragt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Unternehmen zu deren Weiterbildungsaktivitäten sowie zum Investitionsvolumen in betriebliche Weiterbildung. Die vorliegende zehnte IW-Weiterbildungserhebung erfolgte zwischen Ende April und Mitte August 2020 als Online-Befragung. Bei der Sonderauswertung zur M+E-Industrie waren 227 M+E-Unternehmen mit rund 106.000 Beschäftigten dabei.

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Susanne Seyda / Beate Placke / Helen Hickmann Gutachten 5. Juli 2021

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