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IW-Analyse Nr. 70 15. Juli 2011 Hagen Lesch / Holger Schäfer / Jörg Schmidt Arbeitszufriedenheit in Deutschland

Messkonzepte und empirische Befunde

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Arbeitszufriedenheit in Deutschland
IW-Analyse Nr. 70 15. Juli 2011 Hagen Lesch / Holger Schäfer / Jörg Schmidt

Arbeitszufriedenheit in Deutschland

Hagen Lesch / Holger Schäfer / Jörg Schmidt Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Messkonzepte und empirische Befunde

Notwendiges Übel oder Lebensaufgabe - wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrer Arbeit wirklich? Dieser Frage sind die IW-Wissenschaftler Hagen Lesch, Holger Schäfer und Jörg Schmidt in ihrer Analyse nachgegangen. Ihre Untersuchungen nehmen einerseits verschiedene Befunde unter die Lupe, wobei ein besonderes kritisches Augenmerk dem Index des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) „Gute Arbeit“ gilt. Andererseits entwickeln die Autoren selbst eine eigene Untersuchungs-methode und überprüfen mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels, wie es um die Arbeits-zufriedenheit hierzulande bestellt ist. Fazit: Die meisten Beschäftigten sind zufriedener, als es der DGB glauben machen möchte. Auch die Konjunktur hat wenig Einfluss darauf, ob sich Arbeitnehmer wohl an ihrem Platz fühlen. Vor allem Selbstständige und Auszubildende haben wenig an ihrem Job auszusetzen. Generell gilt: Wer komplexe Aufgaben hat, dabei aber Ruhe hat sowohl im privaten als auch beruflichen Leben, der ist meist zufrieden. Über- und Unterforderte, befristet Beschäftigte und Arbeitnehmer, die unter gesundheitlichen Problemen leiden oder einer anderen Arbeit nachgehen als der erlernten, kämpfen dagegen eher mit Unzufriedenheit.

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Hagen Lesch / Holger Schäfer / Jörg Schmidt Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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