Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat seinen internationalen Arbeitskostenvergleich umgestellt und betrachtet künftig die Arbeitskosten nicht mehr auf Basis der Arbeiter, sondern der Arbeitnehmer.
Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat seinen internationalen Arbeitskostenvergleich umgestellt und betrachtet künftig die Arbeitskosten nicht mehr auf Basis der Arbeiter, sondern der Arbeitnehmer.
Das westdeutsche Verarbeitende Gewerbe bleibt mit 33,59 Euro je Stunde einer der weltweit teuersten Standorte und wird lediglich von Norwegen und Belgien übertroffen. Das ostdeutsche Kostenniveau liegt mit 19,76 Euro je Stunde um mehr als 40 Prozent unter dem westdeutschen und ist damit so hoch wie in Japan oder Spanien. Gegenüber dem Durchschnitt der Industrieländer – ohne die neuen EU-Mitglieder – hat Deutschland einen Kostennachteil von über 20 Prozent, Westdeutschland sogar von 26 Prozent. Dabei hat sich allerdings die deutsche Kostenposition in den letzten Jahren gegenüber den anderen Ländern des Euroraums merklich verbessert. Mit einem jahresdurchschnittlichen Anstieg der Arbeitskosten von 2,1 Prozent zeigte Deutschland im Zeitraum 2000 bis 2006 die höchste Kostendisziplin in der Europäischen Union.
Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Investorenkonferenz der Bundesregierung: „Investoren wollen auch umworben werden”
420 Milliarden Euro Investitionslücke: Die Bundesregierung lud erstmals mit dem gesamten Kabinett zu einer Investorenkonferenz. Warum das ein wichtiges Signal ist, erklären IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Podcast „Economic Challenges".
IW
Bedeutung des Branchenwechsels für die Pharmaindustrie
Wie durchlässig ist der Arbeitsmarkt für die Pharmaindustrie, und wie stark ist die Branche auf Beschäftigte aus anderen Wirtschaftszweigen angewiesen?
IW