Integrationsrenditen
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
In Deutschland leben über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – und nur die wenigsten von ihnen legen eine solche Karriere hin wie Niedersachsens Sozialministerin Aygul Özkan oder Fußballstar Mesut Özil. Der Hauptgrund für die geringen Aufstiegschancen von Migranten ist in ihrem mangelnden Schulerfolg zu finden: Im Vergleich zum deutschen Nachwuchs verlassen noch immer mehr als doppelt so viele Jugendliche aus Einwandererfamilien die Schule ohne Abschluss – und entsprechend schlechte Karten haben diese Jugendlichen dann auf dem Arbeitsmarkt. Das ist in gewisser Weise doppelt schade, leben die jungen Migranten doch in einem Land, in dem so wenige Kinder geboren werden, dass es in den kommenden Jahrzehnten enorme Schwierigkeiten haben wird, seinen Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Gleichwohl bietet die größte Volkswirtschaft Europas ihren Migranten nach wie vor Bildungs- und Berufschancen, die laut jüngstem Bildungsbericht von Bund und Ländern nur als „dramatisch“ zu bezeichnen sind. Wie sich die berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbessern lässt und inwieweit sich eine solche Politik ökonomisch auszahlt, damit beschäftigt sich die IW-Analyse „Integrationsrenditen“.
Integrationsrenditen
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Warum Migration für Spanien unverzichtbar ist
Spaniens liberale Migrationspolitik wird auch in Deutschland teils kritisch beäugt. Arbeitsmarkt- und Wachstumsdaten zeigen aber, dass Zuwanderung wesentlich zur Ausweitung des Arbeitskräfteangebots beiträgt. Nur so konnte Spaniens Wirtschaft starke Wachstumszahlen erreichen.
IW
Demografischer Wandel und Migrationswende – qualifizierte Zuwanderer gewinnen und junge Menschen binden
Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Demografischer Wandel und Migrationswende – qualifizierte Zuwanderer gewinnen und junge Menschen binden“.
IW