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Gutachten 19. November 2012 Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2012

Berufliche MINT-Qualifikationen stärken

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MINT-Herbstreport 2012
Gutachten 19. November 2012 Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke

MINT-Herbstreport 2012

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Berufliche MINT-Qualifikationen stärken

Das deutsche Geschäftsmodell mit seinen komparativen Vorteilen in den Branchen der Hochwertigen Technologien ist sehr erfolgreich. Grundlage dieses Erfolgs bilden Kompetenzen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowohl auf akademischer als auch beruflich qualifizierter Ebene. Eine Unternehmensbefragung des IW zu den relevanten Faktoren für die Innovationskraft von Unternehmen zeigt, dass die Verfügbarkeit von innovationsrelevanten Fachkräften mit einem MINT-Schwerpunkt von höchster Bedeutung ist. Dies gilt für die Innovatoren der Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) in noch stärkerem Maße als für Innovatoren in anderen Branchen. In der M+E-Industrie beziehen sich die fünf am stärksten relevanten Innovationsfaktoren allesamt auf die MINT-Bildung. Besonders bedeutend sind dabei beruflich qualifizierte MINT-Fachkräfte.

Betrachtet man die Erwerbstätigkeit nach Branchen zeigt sich ebenso, welche Bedeutung MINT-Qualifikationen für das Geschäftsmodell Deutschland haben. Besonders in den Hochtechnologiebranchen sind viele MINT-Akademiker beschäftigt. Die Kernbranchen des deutschen Geschäftsmodells verbinden eine intensive Beschäftigung von MINT-Arbeitskräften und große Innovationsanstrengungen zu veritablen Innovationserfolgen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Metall- und Elektroindustrie zu. Die M+E-Branchen zeichneten im Jahr 2010 mit Innovationsaufwendungen in Höhe von 66,34 Milliarden Euro oder einem Anteil von rund 55 Prozent für den Löwenanteil der volkswirtschaftlichen Innovationsaufwendungen Deutschlands verantwortlich. In den M+E-Branchen ist auch der Anteil von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften an allen Erwerbstätigen besonders hoch.

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Gutachten 19. November 2012 Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke

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Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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