1. Home
  2. Studien
  3. Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026
Gutachten 11. September 2026 Andrea Hammermann / Thomas Schleiermacher / Edgar Schmitz / Oliver Stettes Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026

Die Unternehmen in Deutschland stehen unter Druck. Die Vielzahl geopolitischer Krisen, Handelsstreitigkeiten und ein zunehmender internationaler Wettbewerb hinterlassen ebenso ihre Spuren wie die strukturellen Herausforderungen des hiesigen Standorts mit Blick auf hohe Energie- und Arbeitskosten, Mängel in der Infrastruktur und bürokratische Hürden.

PDF herunterladen
Vereinbarkeit als langfristige Strategie auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten
Gutachten 11. September 2026 Andrea Hammermann / Thomas Schleiermacher / Edgar Schmitz / Oliver Stettes

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026

Ein Gutachten gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Andrea Hammermann / Thomas Schleiermacher / Edgar Schmitz / Oliver Stettes Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Unternehmen in Deutschland stehen unter Druck. Die Vielzahl geopolitischer Krisen, Handelsstreitigkeiten und ein zunehmender internationaler Wettbewerb hinterlassen ebenso ihre Spuren wie die strukturellen Herausforderungen des hiesigen Standorts mit Blick auf hohe Energie- und Arbeitskosten, Mängel in der Infrastruktur und bürokratische Hürden.

Gleichzeitig bleiben viele Stellen lange unbesetzt, da geeignete Bewerberinnen und Bewerber fehlen. Fachkräfteengpässe sind weiterhin ein zentrales Problem vieler Unternehmen, welches sich aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird. 

Die in den nächsten Jahren in den Arbeitsmarkt einsteigenden Geburtenjahrgänge werden nicht ausreichen, um die Anzahl der rentenbedingten Abgänge aus dem Erwerbsleben auffangen zu können. Damit rückt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als wesentliches Element der Fachkräftesicherung in den betrieblichen Fokus. Dies war ein Kernbefund der Vorgängererhebung des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit aus dem Jahr 2023. Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026 untersucht nun, inwieweit das Bekenntnis zur betrieblichen Familienfreundlichkeit strategisch ausgerichtet ist und auch unter dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Druck nachhaltig Bestand hat. Zudem prüft der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026, ob dabei die heterogenen Vereinbarkeitserfordernisse und -wünsche unterschiedlicher Belegschaftsgruppen einbezogen werden. Konkret geht die Studie den folgenden drei Forschungsfragen nach: 

1. Wie entwickelt sich die betriebliche Familienfreundlichkeit in Deutschland in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten? 

2. Wie verändert sich die Relevanz familienfreundlicher Maßnahmen aus Sicht der jungen Generation? 

3. Wie lassen sich zeitlich und räumlich restriktivere Arbeitsbedingungen familienfreundlich gestalten? 

Mit dem Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026 setzt das Institut der deutschen Wirtschaft die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Studienreihe über die Entwicklung der betrieblichen Familienfreundlichkeit in Deutschland fort.2 Aus der Perspektive der Personal verantwortlichen in Unternehmen und der Beschäftigten werden das betriebliche familienfreundliche Engagement, Vereinbarkeitsbedarfe und die gelebte Vereinbarkeit im Arbeitsalltag analysiert. An den beiden Befragungen nahmen rund 5.000 Beschäftigte und 1.000 Unternehmen zwischen Februar und Mai 2026 teil (mehr zu der Datengrundlage findet sich im Anhang). Damit ergibt sich ein repräsentatives Bild der gelebten Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft.

PDF herunterladen
Vereinbarkeit als langfristige Strategie auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten
Gutachten 11. September 2026 Andrea Hammermann / Thomas Schleiermacher / Edgar Schmitz / Oliver Stettes

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026

Ein Gutachten gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Andrea Hammermann / Thomas Schleiermacher / Edgar Schmitz / Oliver Stettes Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum
IW-Kurzbericht Nr. 66 23. September 2026 Stefanie Seele

Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum

Frankreich holt nach Reformen bei der Aktivierung von Jüngeren und Älteren aus der Nicht-Erwerbstätigkeit im Vergleich zu Deutschland auf. In Frankreich wuchs das Arbeitsvolumen und das Bruttoinlandsprodukt legte deutlich stärker zu als hierzulande.

Stefanie Seele IW

Artikel lesen
IW-Kurzbericht Nr. 63 19. September 2026 Barbara Engels / Andrea Hammermann

Schatten-KI: Beschäftigte sind schneller als ihre Betriebe

Knapp drei von zehn Beschäftigten, die Künstliche Intelligenz (KI) beruflich nutzen, greifen dabei auf Tools zurück, die ihr Arbeitgeber nicht bereitgestellt hat. Diese „Schatten-KI“ ist ein Nachfragesignal.

Barbara Engels / Andrea Hammermann IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880