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Anastasia Diel / Jasmina Kirchhoff IW-Trends Nr. 3 25. Oktober 2018 Gibt es einen Fachkräfteengpass in der deutschen Pharmaindustrie?

Vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Beschäftigungsstruktur gewinnt der allgemein attestierte Arbeitskräfteengpass auch für die Pharmaindustrie am Standort Deutschland an Relevanz. Die Unternehmen der Branche sind zwar insgesamt etwas weniger stark von Engpässen betroffen als andere industrielle Branchen. Doch Grund zur Entwarnung gibt es nicht.

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Vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Beschäftigungsstruktur gewinnt der allgemein attestierte Arbeitskräfteengpass auch für die Pharmaindustrie am Standort Deutschland an Relevanz. Die Unternehmen der Branche sind zwar insgesamt etwas weniger stark von Engpässen betroffen als andere industrielle Branchen. Doch Grund zur Entwarnung gibt es nicht.

Zunächst werden qualifizierte Arbeitskräfte in der Pharmabranche überdurchschnittlich häufig beschäftigt. Des Weiteren arbeiten die Beschäftigten der Berufsgruppen „Maschinenbau“ sowie der „Technischen Produktionsplanung“ nicht nur im Vergleich zur eigenen Belegschaft überdurchschnittlich häufig in einem Engpassberuf, sondern auch im Vergleich zum gesamten Verarbeitenden Gewerbe. Damit steht die Pharmabranche in diesen strategisch sensiblen Bereichen im Wettbewerb mit anderen Industriezweigen.

Engpässe betreffen aber nicht nur hochqualifizierte Kräfte. Zwar lassen sich mit Blick auf die Berufsgruppen der Fachkräfte lediglich punktuell Engpassberufe identifizieren. Doch diese liegen in den ebenfalls für die Branche kritischen Bereichen wie der „Chemie“. Angesichts des hohen Beschäftigungsanteils dieser Berufsgruppe treffen die hier identifizierten Fachkräfteengpässe die Pharmaunternehmen stärker als den industriellen Sektor insgesamt. Damit wird deutlich, dass sich ebenso bei den Fachkräften mittleren Qualifikationsniveaus Probleme abzeichnen.

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