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Adriana Neligan / Barbara Engels / Thilo Schaefer / Carmen Schleicher / Manuel Fritsch / Edgar Schmitz / Ralf Wiegand Gutachten 28. Januar 2021 Deutsches Ressourceneffizienzprogramm: Digitalisierung als Enabler für Ressourceneffizienz in Unternehmen

Rohstoffe stellen einen erheblichen Kostenfaktor für Unternehmen dar. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Ressourceneffizienz in den Betrieben sehr wichtig. Mithilfe der Digitalisierung lässt sich die Ressourceneffizienz nicht nur leichter messen, auch Einsparpotenziale können so besser gehoben werden.

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Digitalisierung als Enabler für Ressourceneffizienz in Unternehmen
Adriana Neligan / Barbara Engels / Thilo Schaefer / Carmen Schleicher / Manuel Fritsch / Edgar Schmitz / Ralf Wiegand Gutachten 28. Januar 2021

Deutsches Ressourceneffizienzprogramm: Digitalisierung als Enabler für Ressourceneffizienz in Unternehmen

Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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Rohstoffe stellen einen erheblichen Kostenfaktor für Unternehmen dar. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Ressourceneffizienz in den Betrieben sehr wichtig. Mithilfe der Digitalisierung lässt sich die Ressourceneffizienz nicht nur leichter messen, auch Einsparpotenziale können so besser gehoben werden.

Studie
Die aktuelle Auflage des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess III) legt jetzt einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung, die die Produktionsprozesse grundlegend verändert. Die Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie liefert repräsentative Fakten auf Basis einer Unternehmensbefragung zum aktuellen Stand der deutschen Wirtschaft und leitet sieben Ziele ab, die die Grundlage für Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen bilden.

Wege zur Steigerung von Ressourceneffizienz
Unternehmen zielen mit der Steigerung von Ressourceneffizienz vor allem auf geringere Herstellungskosten, Abfallvermeidung und Umweltschutz durch Ressourcenschonung ab. Nur wenige Unternehmen streben bislang eine echte Kreislaufwirtschaft oder eine Vernetzung mit Akteuren entlang der Wertschöpfungskette an. Der Fokus in den Unternehmen liegt nach wie vor darauf, über klassische Optimierungsmaßnahmen weniger Ressourcen zu verbrauchen.

Die Ressourceneinsparpotenziale sind keineswegs erschöpft
In den vergangenen fünf Jahren konnten die Unternehmen laut IW-Zukunftspanel etwa 6 Prozent des ursprünglich benötigten Materials durch Effizienzmaßnahmen einsparen. In Bezug auf Energieeinsparungen waren es circa 8 Prozent. Bislang entspricht der Beitrag der Digitalisierung jeweils einer Einsparung von grob 1 Prozent sowohl für Material- als auch Energieaufwendungen. Fast jedes zweite Unternehmen glaubt, dass es bei optimaler Nutzung der technischen Möglichkeiten weitere Potenziale freisetzen könnte. Digitalisierung könnte hier ein wesentlicher Hebel sein. In den Unternehmen ließe sich im Durchschnitt eine weitere Reduzierung des aktuellen Ressourceneinsatzes von 7 Prozent realisieren. Das absolute Ressourceneinsparpotential im Produzierenden Gewerbe liegt grob geschätzt bei mehr als 10 Milliarden Euro oder gut 1 Prozent der industriellen Bruttowertschöpfung.

Digitalisierung und Ressourceneffizienz gehen Hand in Hand
Digitalisierung macht Ressourceneffizienz messbar und Einsparpotenziale nutzbar. Durch einen höheren Digitalisierungsgrad bei Effizienzmaßnahmen lässt sich in Unternehmen ein höheres Maß an Ressourceneffizienz erreichen. Nur wenige Unternehmen sind bei den verschiedenen Ressourceneffizienzmaßnahmen bislang stark digitalisiert. Häufig genutzte Maßnahmen zur Optimierung von Prozessen und Energieverbräuchen sowie bei der Verwendung neuer Techniken weisen auch am ehesten einen hohen Digitalisierungsgrad auf.

Einsatz von digitalen Technologien und Anwendungen in kleinen Schritten
Für den Einstieg sind Daten und Schnittstellen besonders wichtig – diese tragen heute auch am ehesten zur Steigerung von Ressourceneffizienz in Unternehmen bei. Im zweiten Schritt nutzen Unternehmen Plattformen, Prozessmonitoring über die Vernetzung von Sensoren und Aktoren sowie die prädiktive Wartung als wichtige Voraussetzungen für die Vernetzung in der Wertschöpfungskette. Viele digitale Technologien leisten bislang hier noch keinen Beitrag, insbesondere, wenn es um die weitere Vernetzung und Kollaboration oder Modellierung und Simulation geht.

Herausforderungen und Voraussetzungen
In vielen Unternehmen, vor allem in der Industrie, fehlen digitale Komplettlösungen. Insellösungen führen nicht zu einer umfassenden Digitalisierung. Weitere Hemmschwellen sind die mangelnde Finanzkraft für den Aufbau einer komplett digitalisierten Anlage und die unzureichende Nachrüstbarkeit bestehender Anlagen. Es fehlen zudem häufig passende, auf das Unternehmen spezifizierte Softwarelösungen, vor allem in der Industrie, oder es ist zu aufwändig, eingekaufte Softwarelösungen anzupassen oder der Unterstützungsbedarf ist zu hoch. Auch sind die Breitbandinfrastruktur sowie Datensicherheit, die für unternehmensübergreifende Vernetzung wichtig sind, noch verbesserungswürdig. Zudem ist vielen Unternehmen, vor allem KMU noch unklar, wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis aussieht, da Informationen und fachkundige Beratungen fehlen.

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Digitalisierung als Enabler für Ressourceneffizienz in Unternehmen
Adriana Neligan / Barbara Engels / Thilo Schaefer / Carmen Schleicher / Manuel Fritsch / Edgar Schmitz / Ralf Wiegand Gutachten 28. Januar 2021

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Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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Adriana Neligan / Barbara Engels / Thilo Schaefer / Carmen Schleicher / Manuel Fritsch / Edgar Schmitz / Ralf Wiegand Gutachten 28. Januar 2021

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IW / IW Consult / WIK-Consult: Mehr Ressourceneffizienz durch Digitalisierung – Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen

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