1. Home
  2. Presse
  3. Presseveranstaltungen
  4. Konjunkturprognose 2012
Pressekonferenz Presseveranstaltung 18. September 2011 Konjunkturprognose 2012
Download Programm
18. Sep
Pressekonferenz Presseveranstaltung 18. September 2011

Konjunkturprognose 2012

Download Programm

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2011 um 3 Prozent steigen, 2012 aber nur noch um knapp 1 ¼ Prozent – so die aktuelle Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Maßgeblich dafür sind die neuerlichen Turbulenzen an den Finanzmärkten als Folge der Staatsschuldenkrisen in Europa und den USA. In eine Rezession dürften aber weder Deutschland noch die globale Konjunktur abgleiten. Dafür sorgen weiter die aufstrebenden Schwellenländer wie China, die kräftig in Deutschland und der Welt einkaufen.

Der deutsche Außenhandel wird dennoch einen Dämpfer erleiden und 2012 um 3 Prozent wachsen, nachdem er in diesem Jahr noch um rund 8 Prozent zulegt. Die Importe, die im laufenden Jahr gut 7 ½ Prozent Wachstum verzeichnen, werden 2012 um gut 3 Prozent steigen.

Der private Konsum bleibt – trotz Teuerung und höherer Sparneigung der Verbraucher – ein wichtiger Wachstumstreiber. Die Investitionen werden u.a. als Folge der auslaufenden Konjunkturprogramme nach 9 Prozent in diesem Jahr 2012 nur noch um rund 3 Prozent zulegen.

Die Zahl der Erwerbstätigen steigt auf mehr als 41 Millionen. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt auf jahresdurchschnittlich rund 2,8 Millionen. Die aus der zusätzlichen Beschäftigung resultierenden höheren Steuereinnahmen befördern den Abbau der Neuverschuldung, sodass der staatliche Etat 2012 nahezu ausgeglichen sein dürfte.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
„Die Chinesen stehen vor dem Scheitern ihrer Corona-Strategie”
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 7. Januar 2022

Konjunkturprognose: „Die Chinesen stehen vor dem Scheitern ihrer Corona-Strategie”

Der Post-Corona-Boom fällt aus: Das Handelsblatt Research Institute senkt seine Konjunkturprognose für 2022. Nach dem Ende der Pandemie werden Klimaschutz und Fachkräftemangel die Erholung bremsen. Zwischen 3,4 und 5,1 Prozent liegt das Spektrum der ...

IW

Artikel lesen
Hubertus Bardt IW-Nachricht 29. Dezember 2021

Lockdown: Bis zu 50 Milliarden Euro Corona-Schäden im ersten Quartal

Aufgrund der neuen Omikron-Variante gilt ab heute ein Lockdown light. Im ersten Quartal 2022 kann das zu weiteren Schäden an der Wirtschaft führen, zeigen IW-Berechnungen. Eine allgemeine Impfpflicht würde für Entlastung sorgen.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880