1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Die Firmen treten auf die Bremse
Zeige Bild in Lightbox Die Firmen treten auf die Bremse
(© Foto: Dmitry Kalinovsky - Fotolia)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

IW-Konjunkturumfrage Pressemitteilung Nr. 50 19. November 2012

Die Firmen treten auf die Bremse

Die deutschen Unternehmen erwarten ein wirtschaftlich schwaches Jahr 2013. Sie legen deshalb ihre Beschäftigungs- und Investitionspläne zunehmend auf Eis.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Das ist ein zentrales Ergebnis der Herbstumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der rund 2.300 Unternehmen teilnahmen. Danach gehen 28 Prozent der befragten Firmen von künftig schlechteren Geschäften aus; nur noch 24 Prozent rechnen mit einer höheren Produktion.

Die schwächeren Produktions- und Exporterwartungen wirken sich auf die Arbeitsplätze aus. Nur noch 19 Prozent der Firmen im Westen gehen für das kommende Jahr von einer höheren Mitarbeiterzahl aus. Dagegen rechnen 28 Prozent mit einer kleineren Belegschaft. In Ostdeutschland planen jeweils 26 Prozent mit mehr oder mit weniger Personal. Damit haben sich in beiden Regionen die Beschäftigungserwartungen gegenüber dem Frühjahr erheblich verschlechtert. Auch die Investitionspläne der Unternehmen sind betroffen. Besonders markant verläuft die Entwicklung in Westdeutschland. Dort wollen fast 29 Prozent der Firmen ihre Investitionen drosseln; der Vergleichswert aus dem Frühjahr betrug erst 16 Prozent.

Trotz der sich abzeichnenden konjunkturellen Schwäche durch die nachlassende Weltwirtschaft geht das IW nicht davon aus, dass Deutschland in eine Rezession rutscht. Die Wirtschaftsforscher prognostizieren nach wie vor ein Produktionsplus für 2013 von ¾ Prozent. Voraussetzung sei aber, dass die Staatsschuldenkrise in Europa nicht eskaliert.

Zur Pressemappe

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Staatlich administrierte Preise dämpfen Inflation in Deutschland
Melinda Fremerey / Simon Gerards Iglesias / Dan Schläger IW-Kurzbericht Nr. 64 3. August 2022

Staatlich administrierte Preise dämpfen Inflation in Deutschland

Kultur, Verkehr oder öffentliche Daseinsvorsorge: Der Staat nimmt bei einer ganzen Reihe von Produkt- und Dienstleistungsgruppen eine aktive Rolle in der Preisbildung ein. Ohne diese staatliche Einflussnahme auf die Preise wäre der harmonisierte ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther bei Focus Online Interview 28. Juli 2022

„Wenn die Rezession kommt, drohen 3 Millionen mehr Arbeitslose“

Die Gefahren einer Rezession in Deutschland steigen immer weiter - mittlerweile liege die Wahrscheinlichkeit bei 50 Prozent, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit Focus Online. Dabei gehe es nicht um eine rein technische Wirtschaftsflaute, sondern ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880