1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Forschung macht krisenresistent
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Pharmazeutische Industrie Pressemitteilung Nr. 12 2. März 2010

Forschung macht krisenresistent

Im Vergleich zu anderen Industriezweigen ist die Pharmaindustrie deutlich weniger anfällig für konjunkturell bedingte Schwächen. Selbst im besonders rezessiven zweiten Quartal 2009 ging das Produktionsvolumen in der Pharmabranche gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich um 4,5 Prozent zurück.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Einbruch um fast 24 Prozent. In dieses Bild passt auch, dass der Pharmasektor seinen Output auf längere Sicht überdurchschnittlich gesteigert hat. Von 1991 bis 2008 legte die Produktion um mehr als 65 Prozent zu – die Industrie insgesamt kam nur auf einen Zuwachs von 33 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür: Menschen erkranken unabhängig von Boom oder Rezession. Mittel- bis langfristig wird der medizinische Bedarf noch weiter steigen, denn die Weltbevölkerung wächst und in den Industrieländern werden die Menschen immer älter. Damit stehen die Wachstumschancen der deutschen Pharmaindustrie weiterhin gut – sofern sie den Anschluss an internationale Forschungsstandards hält. Diesbezüglich legt sich die pharmazeutische Industrie ins Zeug – mit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von 11,2 Prozent des Umsatzes im Jahr 2007 gehört sie zu den Sektoren der Spitzentechnologie.

Jasmina Kitanovic
Die forschenden Pharma-Unternehmen im Konjunkturverlauf
IW-Trends 1/2010

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Staatlich administrierte Preise dämpfen Inflation in Deutschland
Melinda Fremerey / Simon Gerards Iglesias / Dan Schläger IW-Kurzbericht Nr. 64 3. August 2022

Staatlich administrierte Preise dämpfen Inflation in Deutschland

Kultur, Verkehr oder öffentliche Daseinsvorsorge: Der Staat nimmt bei einer ganzen Reihe von Produkt- und Dienstleistungsgruppen eine aktive Rolle in der Preisbildung ein. Ohne diese staatliche Einflussnahme auf die Preise wäre der harmonisierte ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther bei Focus Online Interview 28. Juli 2022

„Wenn die Rezession kommt, drohen 3 Millionen mehr Arbeitslose“

Die Gefahren einer Rezession in Deutschland steigen immer weiter - mittlerweile liege die Wahrscheinlichkeit bei 50 Prozent, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit Focus Online. Dabei gehe es nicht um eine rein technische Wirtschaftsflaute, sondern ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880