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Immobilienfinanzierung

Die Immobilienfinanzierung spielt eine große Rolle für die Finanzmarktstabilität. Schließlich können Überschuldungen aufgrund von Immobilienfinanzierungen nicht nur das eigene Vermögen aufzehren, sondern auch eine Abwärtsspirale in der Gesamtwirtschaft einleiten, wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat.

Über das Thema

Während dies eher für strenge Regeln bei der Kreditvergabe spricht, müssen aber auch die Chancen des Eigentumerwerbs beachtet werden. Dank niedriger Zinsen ist Kaufen fast überall günstiger als Mieten, doch u. a. aufgrund hoher Eigenkapitalanforderungen und Kaufnebenkosten ist Wohneigentum für viele Haushalte unerreichbar.

Je teurer eine Immobilie, desto mehr Eigenkapital benötigen die Käufer: Banken erwarten häufig eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent. Hinzu kommen Nebenkosten von oftmals mehr als 10 Prozent des Kaufpreises für Grunderwerbssteuer, Makler- und Notargebühren. Nur ein Fünftel der Mieter verfügt über ein entsprechendes Vermögen. Der Anteil der Immobilienbesitzer stagniert bei unter 50 Prozent. Um diesen Zielkonflikt zu lösen, könnten zum einen die Erwerbsnebenkosten gesenkt werden, zum anderen aber auch staatliche Nachrangdarlehen gewährt werden, die die Haushalte als Eigenkapital einsetzen können.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Michael Voigtländer im 1aLage Podcast Audio 22. November 2022

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Nach jahrelangem Boom auf dem Immobilienmarkt sinken die Preise für Wohnhäuser und Eigentumswohnungen. So meldete zum Beispiel der Finanzierungsvermittler Interhyp, dass der Durchschnittspreis für eine finanzierte Immobilie inklusive Nebenkosten im dritten Quartal 2022 bei 512.000 Euro lag und damit 23.000 Euro oder 4,3 Prozent niedriger als im zweiten Quartal. Sind das erste Anzeichen für einen starken Einbruch im Wohnungsmarkt? Diese und andere Fragen diskutieren IW-Immobilienökonom Michael Voigtländerund Moderator Hauke Wagner Immobilienpodcast 1aLage.

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Die Bundesregierung will jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen bauen – heute präsentiert das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum erste Ergebnisse. Die Lage ist schwieriger denn je: Die Kosten steigen immer weiter, die Nachfrage sinkt aufgrund deutlich steigender Zinsen und sperrige Genehmigungsverfahren machen Projektentwicklern das Leben zusätzlich schwer.

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Der ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex bildet die Geschäftslage aller Unternehmen des deutschen Immobilienmarktes ab. Neben den jedes Quartal erhobenen Standardfragen, wird zudem bei jeder Befragungsrunde eine Sonderfrage gestellt, um das Meinungsbild der teilnehmenden Unternehmen über aktuellen Themen einzufangen.

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Anspannung verfestigt sich
Gutachten 23. September 2022

Aktuelle Ergebnisse des ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI): Anspannung verfestigt sich

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Die Herbstbefragung 2022 im Rahmen des ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) verdeutlicht eine große Anspannung der Immobilienunternehmen. Das Immobilienklima hellt sich zwar im Vergleich zum Vorquartal etwas auf, bleibt aber mit einem Wert von 0,3 Punkten auf niedrigem Niveau.

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