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Immobilienfinanzierung

Die Immobilienfinanzierung spielt eine große Rolle für die Finanzmarktstabilität. Schließlich können Überschuldungen aufgrund von Immobilienfinanzierungen nicht nur das eigene Vermögen aufzehren, sondern auch eine Abwärtsspirale in der Gesamtwirtschaft einleiten, wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat.

Über das Thema

Während dies eher für strenge Regeln bei der Kreditvergabe spricht, müssen aber auch die Chancen des Eigentumerwerbs beachtet werden. Dank niedriger Zinsen ist Kaufen fast überall günstiger als Mieten, doch u. a. aufgrund hoher Eigenkapitalanforderungen und Kaufnebenkosten ist Wohneigentum für viele Haushalte unerreichbar.

Je teurer eine Immobilie, desto mehr Eigenkapital benötigen die Käufer: Banken erwarten häufig eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent. Hinzu kommen Nebenkosten von oftmals mehr als 10 Prozent des Kaufpreises für Grunderwerbssteuer, Makler- und Notargebühren. Nur ein Fünftel der Mieter verfügt über ein entsprechendes Vermögen. Der Anteil der Immobilienbesitzer stagniert bei unter 50 Prozent. Um diesen Zielkonflikt zu lösen, könnten zum einen die Erwerbsnebenkosten gesenkt werden, zum anderen aber auch staatliche Nachrangdarlehen gewährt werden, die die Haushalte als Eigenkapital einsetzen können.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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In den Metropolen steigen die Mieten unterdurchschnittlich. Ausnahme Hamburg: Dort legten sie um fast sieben Prozent zu.
Pressemitteilung 23. Oktober 2026 Pekka Sagner / Michael Voigtländer

IW-Wohnindex: Kaufpreise in den sieben teuersten Städten sinken

Hohe Zinsen sorgen dafür, dass die Kaufpreise für Immobilien im dritten Quartal 2026 stagnieren. Die Angebotsmieten steigen dagegen deutlich. In den teuersten Städten entwickeln sich die Mieten und Kaufpreise unterdurchschnittlich, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW

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IW-Wohnindex Q3/2026: Zinsentwicklung bremst den Wohnungsmarkt erneut aus
IW-Report Nr. 44 23. Oktober 2026 Pekka Sagner / Michael Voigtländer

IW-Wohnindex Q3/2026: Zinsentwicklung bremst den Wohnungsmarkt erneut aus

Der IW-Wohnindex zeigt die Auswirkungen der jüngsten Zinsentwicklung auf den Wohnungsmarkt in Deutschland. Aufgrund der höheren Finanzierungskosten sinkt die Nachfrage nach Kaufobjekten, weshalb die Preise im Wesentlichen stagnieren.

Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW

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Leiter des Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte
Welt TV 19. Oktober 2026 Michael Voigtländer bei Welt TV

Enteignungspläne in Berlin: „Wird Jahre dauern, bis man sich davon erholt“

IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer warnt im Interview bei Welt TV vor den Folgen geplanter Vergesellschaftungen in Berlin. „Wir werden die Wohnungsmarktprobleme einfach vergrößern.“

Michael Voigtländer bei Welt TV IW

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Leiter des Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte
Interview 22. September 2026 Michael Voigtländer in der Wirtschaftswoche

Enteignungspläne: „Es wird eine Kapitalflucht aus Berlin geben”

Die Linke gewinnt die Wahl in Berlin und will große Wohnkonzerne enteignen. IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer hält die Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland für gravierend.

Michael Voigtländer in der Wirtschaftswoche IW

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Laurens Wünsch

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IW-Wohnindex: Kaufpreise in den sieben teuersten Städten sinken
Pressemitteilung 23. Oktober 2026 Pekka Sagner / Michael Voigtländer

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Hohe Zinsen sorgen dafür, dass die Kaufpreise für Immobilien im dritten Quartal 2026 stagnieren. Die Angebotsmieten steigen dagegen deutlich. In den teuersten Städten entwickeln sich die Mieten und Kaufpreise unterdurchschnittlich, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

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IW-Report Nr. 44 23. Oktober 2026

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Leichte Stimmungsaufhellung trotz vielfältiger Herausforderungen
Gutachten 18. September 2026

Leichte Stimmungsaufhellung trotz vielfältiger Herausforderungen

Ralph Henger / Michael Voigtländer unter Mitarbeit von Philipp John, Edgar Schmitz und Markus Wotruba*

Die aktuelle Befragung zum ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) zeigt nach dem deutlichen Einbruch im Vorquartal eine leichte Erholung. Die Bewertung der Geschäftslage steigt um 2,4 Punkte auf 10,2 Punkte.

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In Großstädten: Bis zu 57 Prozent weniger Mietangebote als 2022
Pressemitteilung 20. Juli 2026 Pekka Sagner / Michael Voigtländer

In Großstädten: Bis zu 57 Prozent weniger Mietangebote als 2022

Kaufpreise stagnieren, Mieten steigen deutlich – und das Angebot an Mietwohnungen bleibt in den meisten Großstädten weit unter dem Niveau von 2022, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

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IW-Wohnindex Q2: Mehr Auswahl beim Kauf, anhaltender Druck auf dem Mietmarkt
IW-Report Nr. 34 20. Juli 2026

IW-Wohnindex Q2: Mehr Auswahl beim Kauf, anhaltender Druck auf dem Mietmarkt

Pekka Sagner / Michael Voigtländer

Der IW-Wohnindex zeigt im zweiten Quartal 2026 eine erneute Verteuerung des Wohnens. Die Kaufpreise steigen zwar nur moderat, die Angebotsmieten legen dagegen weiterhin deutlich zu.

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Wie die Berliner Vergesellschaftung den Wirtschaftsstandort Deutschland schädigt
IW-Policy Paper Nr. 6 10. Juli 2026

Wie die Berliner Vergesellschaftung den Wirtschaftsstandort Deutschland schädigt

Michael Voigtländer / Philipp Deschermeier

Die Berliner Pläne zur Vergesellschaftung privater Wohnungsunternehmen nach Artikel 15 des Grundgesetzes (GG) sind weit mehr als ein lokalpolitisches Experiment.

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Immobilien: Bis zu 87.000 Euro Steuernachteil für Selbstnutzer
Pressemitteilung 4. Juli 2026 Michael Voigtländer / Lisa Wagner

Immobilien: Bis zu 87.000 Euro Steuernachteil für Selbstnutzer

Wer in Deutschland eine Immobilie kauft und selbst einzieht, stellt sich steuerlich deutlich schlechter als ein Käufer, der die Immobilie vermietet. In den untersuchten europäischen Ländern ist das einmalig, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

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Stimmungseintrübung stärkt nachfragestarke und resiliente Segmente
Gutachten 12. Juni 2026

Stimmungseintrübung stärkt nachfragestarke und resiliente Segmente

Ralph Henger / Michael Voigtländer unter Mitarbeit von Markus Wotruba*

Die deutsche Wirtschaft bewegt sich derzeit zwischen Stabilisierung und neuerlichen Belastungen. Zwar konnte das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn leicht zulegen, von einer nachhaltigen Erholung kann jedoch noch keine Rede sein.

Inhaltselement mit der ID 8880