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IW-Trends Nr. 3 17. September 2026 Holger Pfaff* / Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher / Jennifer Potthoff / Julia Traue* / Carsten Rusniok* Soziale Infrastruktur, Kapazitäten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland: Ergebnisse des IW-Personalpanels IV/2024

Der Artikel untersucht die Grundlagen organisationaler Handlungsfähigkeit von Unternehmen auf Basis des AGIL-Modells.

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Soziale Infrastruktur, Kapazitäten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland: Ergebnisse des IW-Personalpanels IV/2024
IW-Trends Nr. 3 17. September 2026 Holger Pfaff* / Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher / Jennifer Potthoff / Julia Traue* / Carsten Rusniok*

Soziale Infrastruktur, Kapazitäten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland: Ergebnisse des IW-Personalpanels IV/2024

Holger Pfaff* / Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher / Jennifer Potthoff / Julia Traue* / Carsten Rusniok* Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der Artikel untersucht die Grundlagen organisationaler Handlungsfähigkeit von Unternehmen auf Basis des AGIL-Modells.

Im Zentrum steht die These, dass Handlungs- und Funktionsfähigkeit sowohl von institutionalisierten Strukturen als auch von daraus resultierenden Kapazitäten abhängen. Die Kapazitäten werden mit einem Kapazitätsindex erfasst, der vier Komponenten umfasst: Anpassungs- (A), Zielerreichungs- (G), Integrations- (I) und Kulturkapazität (L). Diese Kapazitäten entstehen und stabilisieren sich nur unter geeigneten strukturellen Voraussetzungen. Diese werden mit einem Strukturindex erfasst, der Anpassungs-, Verantwortungs-, Gemeinschaftsstruktur und Wissensinfrastruktur beinhaltet. Die Ergebnisse des IW-Personalpanels mit 791 befragten Personalverantwortlichen zeigen, dass die Unternehmen in Deutschland auf einer Skala von 0 bis 100 einen Wert im Kapazitätsindex von durchschnittlich 66,8 Punkten erreichen. Dies signalisiert eine solide, aber stark zu verbessernde Kapazitätsbasis. Der Strukturindex liegt mit 54,5 Punkten deutlich darunter und verweist auf eine strukturelle Lücke sowie Entwicklungspotenziale in den organisationalen Strukturen. Dadurch werden vorhandene Kapazitäten nicht vollständig wirksam und müssen teils durch individuelle Mehrleistungen kompensiert werden. Die zentrale Herausforderung besteht nicht nur im Aufbau materieller Ressourcen, sondern vor allem in der Stärkung der sozialen Infrastruktur, die kollektives Handeln ermöglicht.

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IW-Trends Nr. 3 17. September 2026 Holger Pfaff* / Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher / Jennifer Potthoff / Julia Traue* / Carsten Rusniok*

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Holger Pfaff* / Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher / Jennifer Potthoff / Julia Traue* / Carsten Rusniok* Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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