Psychische Gesundheit ist ein Thema, das in den letzten Jahren zunehmend an öffentlicher Aufmerksamkeit gewonnen hat. Junge Menschen fühlen sich vor allem seit der Corona-Pandemie psychisch zunehmend belastet – ein Eindruck, der sich nicht nur in wissenschaftlichen Studien und öffentlichen Debatten, sondern auch im Bildungswesen widerspiegelt.
Mentale Gesundheit in der Ausbildung: psychische Belastungen und Unterstützungsangebote aus Sicht von Auszubildenden und Unternehmen
Gutachten im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Psychische Gesundheit ist ein Thema, das in den letzten Jahren zunehmend an öffentlicher Aufmerksamkeit gewonnen hat. Junge Menschen fühlen sich vor allem seit der Corona-Pandemie psychisch zunehmend belastet – ein Eindruck, der sich nicht nur in wissenschaftlichen Studien und öffentlichen Debatten, sondern auch im Bildungswesen widerspiegelt.
Das psychische Wohlergehen liegt nicht mehr nur im Interesse des Einzelnen, sondern gewinnt auch im Ausbildungs- und Arbeitskontext an Sichtbarkeit. Angesichts der Bedeutung der Arbeit für das eigene Leben und die individuelle Zufriedenheit ist es wünschenswert, dass die Arbeitsbedingungen dem eigenen Wohlbefinden zuträglich sind, im besten Falle sogar aktiv die Resilienz gegen psychische Belastungen stärken. Auch aus Sicht von Wirtschaft und Unternehmen spielt die psychische Gesundheit eine zunehmende Rolle. Denn psychische Erkrankungen schmälern die Lebens- und damit auch die Arbeitszufriedenheit und gehen häufig mit langen Fehlzeiten einher. Sie führten in Deutschland laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Jahr 2024 zu einem Ausfall von 38 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung (BAuA, 2025). Im Ausbildungskontext können psychische Erkrankungen das Risiko von Kündigungen oder Ausbildungsabbrüchen erhöhen, was Unternehmen ebenfalls vor große Herausforderungen im Hinblick auf Betriebsklima und nachhaltige Fachkräftesicherung stellt.
Mentale Gesundheit in der Ausbildung: psychische Belastungen und Unterstützungsangebote aus Sicht von Auszubildenden und Unternehmen
Gutachten im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Ohne Zuwanderung fehlt im Osten bis 2045 jeder fünfte Erwerbsfähige
Bleibt die Zuwanderung in den ostdeutschen Flächenländern aus, schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2045 um mehr als ein Fünftel, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Versorgung der Bevölkerung wäre dann gefährdet.
IW
Die Babyboomer gehen – und die qualifizierte Arbeitskräftezuwanderung versiegt
2025 kamen netto nur 235.000 Menschen nach Deutschland – 2023 waren es 663.000. Aus den neuen EU-Mitgliedstaaten wandern inzwischen mehr Menschen ab als zu. Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.
IW