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Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW-Report Nr. 26 16. Mai 2024 IW-Wohnindex: Mietpreissteigerungen setzten sich fort, Kaufpreise stabiler

Der vorliegende IW-Wohnindex untersucht die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der Kurzreport erscheint vierteljährig.

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Mietpreissteigerungen setzten sich fort, Kaufpreise stabiler
Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW-Report Nr. 26 16. Mai 2024

IW-Wohnindex: Mietpreissteigerungen setzten sich fort, Kaufpreise stabiler

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der vorliegende IW-Wohnindex untersucht die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der Kurzreport erscheint vierteljährig.

Auf der Basis von mehreren Millionen Wohnimmobilieninseraten werden Ergebnisse eines hedonischen Preisindex veröffentlicht, nähere Informationen zur Methodik finden sich im Anhang. Der Report fokussiert sich regelmäßig auf die allgemeinen Preisentwicklungen für den Kauf- und Mietmarkt sowie regionale Auswertungen nach Regionstypen und für die größten deutschen Städte. In einem weiteren Kapitel wird die Preisentwicklung für Wohnimmobilien vor dem Hintergrund ausgewählter Sonderthemen näher beleuchtet. Während der Kernteil der Studie sich auf die Darlegung der Ergebnisse konzentriert, rundet das letzte Kapitel die Studie durch eine immobilienökonomische und wohnungspolitische Einordnung ab.

Als Sonderthema wird in dieser vorliegenden Veröffentlichung die Entwicklung der Mieten und Kaufpreise für verschiedene Wohnungsgrößen näher betrachtet. Schließlich ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage aufgrund sozio-demografischer Veränderungen zwischen den Wohnungsgrößen differenziert.

Kaufpreise:

  • Stagnation im 1. Quartal 2024.
  • IW-Wohnindex zeigt unveränderte Werte für Eigentumswohnungen (ETW) und margina-len Preisrückgang von 0,1% bei Ein- und Zweifamilienhäusern (EZFH) im Vergleich zum Vorquartal.
  • Weiterhin Preisrückgänge von 3,6% für ETW und 4,0% für EZFH im Vergleich zum Vorjahr.

Mietpreise:

  • Starkes Ansteigen im historischen Vergleich.
  • Inserierte Neuvertragsmieten um 5,3% im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen.
  • Deutliche Dynamik mit Anstieg von 1,5% im Vergleich zum Vorquartal.
  • Mögliche weitere Verschärfung der Knappheiten am Mietwohnungsmarkt.

Regionale Unterschiede:

  • Erholung der Kaufpreise außerhalb der Top-7-Städte.
  • Moderater Anstieg der inserierten Kaufpreise in anderweitigen Großstädten und ländli-chen Kreisen.
  • Über alle Regionstypen hinweg starker Anstieg bei den Mieten, besonders in größten Städten und deren Umland.
  • In Berlin mit stärkster Dynamik: 6,0% Anstieg im Vergleich zum Vorquartal.

Entwicklungen in den 10 größten Städten:

  • Weitere Abwärtsdynamik bei Kaufpreisen in hochpreisigen Standorten wie München (2,4% Rückgang).
  • Moderater Kaufpreisanstieg oder Stagnation in mittelpreisigen Städten.
  • Sonderthema: Preisentwicklungen für verschiedene Wohnungstypen

Einflussfaktoren:

  • Starke Zuzüge nach Deutschland und vor allem in Ballungszentren.
  • Kleine Haushalte dominieren die Wohnungsnachfrage.
  • Mögliche Differenzierung der Preise je nach Wohnraumzahl erwartet.

Differenzierte Entwicklung:

  • Kaufpreise haben sich synchron entwickelt.
  • Differenzierte Entwicklung bei Mietpreisen nach Anzahl der Wohnräume.
  • Stärkerer Mietpreisanstieg bei 1-Zimmer-Wohnungen.
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Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW-Report Nr. 26 16. Mai 2024

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