1. Home
  2. Studien
  3. Wohneigentum in Deutschland: Analyse der Bildung von Wohneigentum
Michael Voigtländer / Pekka Sagner Gutachten 9. August 2019 Wohneigentum in Deutschland: Analyse der Bildung von Wohneigentum

Die Wohneigentumsquote in Deutschland stagniert, sie verharrt seit 2010 bei etwa 45 Prozent. Dabei gibt es zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen allerdings Verschiebungen.

PDF herunterladen
Analyse der Bildung von Wohneigentum
Michael Voigtländer / Pekka Sagner Gutachten 9. August 2019

Wohneigentum in Deutschland: Analyse der Bildung von Wohneigentum

Gutachten für die Schwäbisch Hall AG

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Die Wohneigentumsquote in Deutschland stagniert, sie verharrt seit 2010 bei etwa 45 Prozent. Dabei gibt es zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen allerdings Verschiebungen.

Besonders auffällig ist die Verschiebung zwischen den Altersgruppen. Bei den 35-44-Jährigen ist die Quote zwischen 2010 und 2017 um 5 Prozentpunkte gefallen, bei der Gruppe der über 65-Jährigen dagegen um 5 Prozentpunkte gestiegen. Außerdem ist zum Beispiel bei Selbständigen die Wohneigentumsquote gestiegen, bei Beamten ist sie dagegen rückläufig.

Darüber hinaus zeigt die Untersuchung auch, dass die Zahl der Ersterwerber rückläufig ist. Zwischen 1998 und 2002 lag die Zahl der Ersterwerber noch auf einem Niveau von rund 700.000 Haushalten jährlich, in den Jahren 2016 und 2017 waren es dann jeweils weniger als 400.000 Haushalte, was etwa 1 Prozent aller Haushalte entspricht. Typischerweise steigern Ersterwerber mit dem Wohneigentumserwerb ihren Wohnflächenkonsum, was u. a. mit einer steigenden Kinderzahl nach dem Einzug zusammenhängt.

Wohneigentum ist angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen attraktiv. Die niedrigen Zinsen erlauben vielfach moderate Belastungen während der Erwerbsphase, hinzu kommt der gestiegene Altersvorsorgebedarf. Dass dennoch so wenig Menschen die Chancen der Wohneigentumsbildung ergreifen, hängt mutmaßlich mit Zugangsbarrieren aufgrund hoher Kapitalbedarfe zusammen. Um diese zu überwinden, sollte die Politik verstärkt Ideen aus dem Ausland aufgreifen, die oft sehr effektiv sind, anders als das Baukindergeld, die öffentlichen Haushalte aber deutlich weniger belasten.

 

PDF herunterladen
Analyse der Bildung von Wohneigentum
Michael Voigtländer / Pekka Sagner Gutachten 9. August 2019

Michael Voigtländer / Pekka Sagner: Wohneigentum in Deutschland – Analyse der Wohneigentumsbildung

Gutachten für die Schwäbisch Hall AG

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Ist der Tod der Innenstädte noch aufzuhalten?
Michael Voigtländer im Podcast 1aLage Audio 22. Oktober 2021

Ist der Tod der Innenstädte noch aufzuhalten?

Schon lange war die Situation problematisch. Durch die Coronapandemie hat sich die Lage in den Innenstädten noch einmal verschärft. Immer mehr Kunden entscheiden sich für den Online-Handel. Die Folgen: Umsatzrückgänge, vermehrte Leerstände, die Bestandshalter ...

IW

Artikel lesen
Pekka Sagner in Standpunkt. der IREBS Immobilienakademie Externe Veröffentlichung 21. Oktober 2021

Aus der Stahlhütte nach (n)irgendwo: Welchen Beitrag können Unternehmen zur Wohnstandortentscheidung der Alten von heute und morgen leisten?

Wir alle wohnen – Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Und dabei sei, zumindest zunächst, sogar von Immobilienunternehmen abgesehen. Menschen zieht es dorthin, wo es Arbeit gibt, und Unternehmen brauchen Arbeitskraft dort, wo sie sind. ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880