Bleibende ökonomische Auswirkungen der Corona-Pandemie werden an der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Produktionsfaktoren – dem Arbeitseinsatz, Sach- und Humankapital sowie dem Bestand an technischem Wissen – sichtbar werden.
Langfristeffekte der Corona-Pandemie - eine Orientierung
IW-Report
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Bleibende ökonomische Auswirkungen der Corona-Pandemie werden an der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Produktionsfaktoren – dem Arbeitseinsatz, Sach- und Humankapital sowie dem Bestand an technischem Wissen – sichtbar werden.
Verhaltensänderungen, wie etwa eine höhere Technikakzeptanz, können das Produktionspotenzial dauerhaft stärken. Dem stehen die negativen Effekte von verstärkten protektionistischen Haltungen gegenüber. Jedenfalls hat die Krise einen Technologieschub induziert. Dieser kann sich verstärken, wenn die Digitalisierung zusätzliche Unterstützung durch Infrastrukturinvestitionen erfährt oder die Pandemie eine Renaissance der Naturwissenschaften – mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Bestände an Human- und Sachkapital sowie auf das technische Wissen – einläutet. Die Auswirkungen von Restrukturierungen und dem säkularen Strukturwandel auf das Produktionspotenzial sind zunächst offen. Gefahren lauern jedoch durch eine Forcierung von Protektionismus und zunehmende Staatseingriffe, die insgesamt gesehen Innovationen und Investitionen hemmen.
Michael Grömling: Langfristeffekte der Corona-Pandemie - eine Orientierung
IW-Report
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