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IW-Report Nr. 36 13. Juli 2023 Michael Grömling IW-Konjunkturumfrage Sommer 2023: Der Pessimismus ist zurück

Die wirtschaftliche Zuversicht hat in Deutschland wieder nachgelassen. Die IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2023 zeigt, dass die Unternehmen hierzulande erneut vorsichtiger werden und eher nicht auf eine konjunkturelle Besserung setzen.

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Der Pessimismus ist zurück
IW-Report Nr. 36 13. Juli 2023 Michael Grömling

IW-Konjunkturumfrage Sommer 2023: Der Pessimismus ist zurück

Michael Grömling Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die wirtschaftliche Zuversicht hat in Deutschland wieder nachgelassen. Die IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2023 zeigt, dass die Unternehmen hierzulande erneut vorsichtiger werden und eher nicht auf eine konjunkturelle Besserung setzen.

Im Juni 2023 haben 36 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage schlechter beurteilt als vor einem Jahr. Nur 29 Prozent bezeichnen ihre gegenwärtige Situation besser als im Frühjahr 2022. Dies verdeutlicht die faktische Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung in jüngster Zeit. Auch die Geschäftsaussichten der deutschen Wirtschaft fallen schlechter aus als im Frühjahr. Der Anteil der Betriebe, die für das Gesamtjahr von einer höheren Produktion als im Vorjahr ausgehen, ging wieder auf 27 Prozent zurück. Der Anteil der Pessimisten hat sich auf 34 Prozent deutlich erhöht. Dabei haben sich die Produktions- und Geschäftserwartungen in der Industrie und in der Dienstleistungswirtschaft merklich verschlechtert. In der Bauwirtschaft sind sie konstant schlecht geblieben. Während 28 Prozent der befragten Unternehmen mit einem Beschäftigungsaufbau in diesem Jahr rechnen, beabsichtigen 31 Prozent einen Abbau ihrer Belegschaft. Nur in der Dienstleistungswirtschaft übertrifft der Anteil der Betriebe, die zusätzliche Beschäftigung im Jahr 2023 schaffen, den Anteil der Firmen mit rückläufiger Beschäftigung. Im Gefolge der allgemeinen konjunkturellen Eintrübung hat sich auch das Investitionsklima verschlechtert. Für das Jahr 2023 erwarten 32 Prozent der befragten Firmen höhere und 30 Prozent geringere Investitionsausgaben als im Vorjahr. Während im Spätherbst 2022 keine große regionale Differenzierung bei den Produktionserwartungen der Unternehmen zu sehen war, zeigen sich in der aktuell vorliegenden Auswertung merkliche regionale Erwartungsdivergenzen. In Übereinstimmung mit dem gesamtdeutschen Befund übertrifft jedoch in allen sieben Wirtschaftsräumen der Anteil der pessimistisch gestimmten Unternehmen jenen der Optimisten – gleichwohl in abweichender Intensität.

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Der Pessimismus ist zurück
IW-Report Nr. 36 13. Juli 2023 Michael Grömling

IW-Konjunkturumfrage Sommer 2023: Der Pessimismus ist zurück

Michael Grömling Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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