Infolge der hohen Nettozuwanderung wachsen derzeit die Bevölkerung und damit auch die Anzahl der Erwerbsfähigen in Deutschland. Bereits in wenigen Jahren wird sich die demografische Entwicklung jedoch umkehren.
Die Wirkung des demografischen Wandels auf die Steuereinnahmen in Deutschland
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Infolge der hohen Nettozuwanderung wachsen derzeit die Bevölkerung und damit auch die Anzahl der Erwerbsfähigen in Deutschland. Bereits in wenigen Jahren wird sich die demografische Entwicklung jedoch umkehren.
Die Bevölkerung und vor allem die Anzahl der Erwerbstätigen werden zurückgehen. Rückgang und Alterung der Gesellschaft stellen auch die Staatsfinanzen vor große Herausforderungen, da die Einnahmen aus der Einkommensteuer sinken werden. Verstärkt wird dieser Effekt durch den Übergang zur nachgelagerten Besteuerung. In 20 Jahren würde auf Basis einer Simulationsrechnung das jährliche Aufkommen aus der Einkommensteuer preisbereinigt um 18 Milliarden Euro oder um fast 7 Prozent geringer ausfallen als heute.
Martin Beznoska / Tobias Hentze: Die Wirkung des demografischen Wandels auf die Steuereinnahmen in Deutschland
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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Babyboomer gehen – und die qualifizierte Arbeitskräftezuwanderung versiegt
2025 kamen netto nur 235.000 Menschen nach Deutschland – 2023 waren es 663.000. Aus den neuen EU-Mitgliedstaaten wandern inzwischen mehr Menschen ab als zu. Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.
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Ältere Beschäftigte im Unternehmen halten
Der demografische Wandel verändert die Personalplanung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
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