Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Im Herbst 2009 jährt sich der Fall der Mauer zum 20. Mal. Bei der ökonomischen Konvergenz von Ost und West gibt es Licht und Schatten. Probleme bestehen in der mangelnden Angleichung der gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und in der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit. Demgegenüber weist Ostdeutschland eine konstant hohe Wachstumsrate des industriellen Sektors und die Entstehung leistungsfähiger Branchencluster in verschiedenen Regionen auf. Strukturell konnte die Wirtschaft der neuen Länder in der zurückliegenden Dekade erhebliche Fortschritte verzeichnen. Der Anteil der transferabhängigen öffentlichen und privaten Dienstleistungen an der Bruttowertschöpfung fällt, der des industriellen Sektors steigt. Vor allem Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickeln sich wieder zu Industrieländern. Insgesamt wird damit zusehends das Fundament gelegt, auf dem die neuen Länder mit Auslaufen der Finanzhilfen aus dem Solidarpakt II eine eigenständige Wirtschaftsentwicklung anstreben können.
Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
IW-Konjunkturprognose Herbst 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen
Das gute erste Halbjahr infolge steigender Exporte und hoher staatlicher Impulse bewirkt ein Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2026 von knapp 1,2 Prozent. Die Dynamik lässt jedoch wieder nach.
IW
Wie sehr trifft der Wettbewerbsdruck aus China die deutsche Autoindustrie?
Chinesische Autohersteller bauen ihre Marktanteile in Europa aus. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ analysieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup die Zukunft des deutschen Automobilstandorts.
IW