1. Home
  2. Studien
  3. Die europäische Handelspolitik und China: Schritte zu einer neuen Balance mit fairem Wettbewerb
Jürgen Matthes IW-Analyse Nr. 138 10. September 2020 Die europäische Handelspolitik und China: Schritte zu einer neuen Balance mit fairem Wettbewerb

China ist ein wichtiger Handelspartner der Europäischen Union und zudem neuer Systemwettbewerber. Sorgen bereiten aus europäischer Sicht vor allem die ökonomischen Wettbewerbsverzerrungen durch den chinesischen Staatskapitalismus, die sich zunehmend auch auf den Weltmärkten auswirken.

PDF herunterladen
Schritte zu einer neuen Balance mit fairem Wettbewerb
Jürgen Matthes IW-Analyse Nr. 138 10. September 2020

Die europäische Handelspolitik und China: Schritte zu einer neuen Balance mit fairem Wettbewerb

IW-Analyse

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

China ist ein wichtiger Handelspartner der Europäischen Union und zudem neuer Systemwettbewerber. Sorgen bereiten aus europäischer Sicht vor allem die ökonomischen Wettbewerbsverzerrungen durch den chinesischen Staatskapitalismus, die sich zunehmend auch auf den Weltmärkten auswirken.

Allerdings weist die multilaterale Handelsordnung bei den Themen Industriesubventionen und Staatsunternehmen erhebliche Lücken auf. Vielfältige konstruktive Versuche der EU und der USA, die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) zu reformieren, stoßen weiterhin auf den Widerstand Chinas. In bilateralen Verhandlungen hat China bislang ebenfalls kaum Zugeständnisse bei den Industriesubventionen gemacht, trotz massiven Drucks vor allem der USA. Daher muss die EU auch unilateral agieren. Dazu sollte sie die Möglichkeiten der Handelsschutzinstrumente innerhalb des WTO-Regelwerks stärker nutzen, wie die USA es schon seit Langem tun. Zudem sollte die EU ihr Schutzinstrumentarium ausbauen. Diese Maßnahmen dienen dem Ziel, sich auf eine weitere Zunahme chinesischer Wettbewerbsverzerrungen vorzubereiten und mehr Verhandlungsdruck auf China auszuüben. Wenn sich die chinesische Regierung auch künftig einer Reform der WTO-Regeln bei Industriesubventionen verweigert, droht das multilaterale Handelssystem dauerhaften Schaden zu nehmen.

PDF herunterladen
Schritte zu einer neuen Balance mit fairem Wettbewerb
Jürgen Matthes IW-Analyse Nr. 138 10. September 2020

Jürgen Matthes: Die europäische Handelspolitik und China – Schritte zu einer neuen Balance mit fairem Wettbewerb

IW-Analyse

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
how to reach a skilled workforce in 2030 to succeed in the digital transformation?
Philipp Saueracker Veranstaltung 13. Juni 2023

Europe’s Digital Decade: how to reach a skilled workforce in 2030 to succeed in the digital transformation?

At the beginning of this year, the European Commission launched the first cycle of the Digital Decade policy program.

IW

Artikel lesen
Thomas Puls Gutachten 30. Mai 2023

Kompendium 5.3: CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa

Mit dem Kompendium CO2-Regulierung in Europa stellt das IW seit 2015 eine umfangreiche Datensammlung zur Entwicklung von CO2-Emissionen des Pkw-Verkehrs in der Europäischen Union, sowie zum geltenden regulatorischen Rahmen für die interessierte Öffentlichkeit ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880