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Gutachten 6. Oktober 2016 Jochen Pimpertz / Martin Beznoska Wie beeinflusst ein höheres Rentenniveau das Nettoeinkommen der Beitragszahler?

In der Öffentlichkeit wird von Gewerkschaften und Sozialverbänden die Forderung erhoben, das gesetzliche Rentenniveau konstant zu halten oder sogar anzuheben. Vor diesem Hintergrund wird berechnet, welche Nettoeinkommenseffekte für bestimmte Einkommens- und Haushaltskonstellationen entstehen.

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Wie beeinflusst ein höheres Rentenniveau das Nettoeinkommen der Beitragszahler?
Gutachten 6. Oktober 2016 Jochen Pimpertz / Martin Beznoska

Wie beeinflusst ein höheres Rentenniveau das Nettoeinkommen der Beitragszahler?

Kurzgutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Jochen Pimpertz / Martin Beznoska Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

In der Öffentlichkeit wird von Gewerkschaften und Sozialverbänden die Forderung erhoben, das gesetzliche Rentenniveau konstant zu halten oder sogar anzuheben. Vor diesem Hintergrund wird berechnet, welche Nettoeinkommenseffekte für bestimmte Einkommens- und Haushaltskonstellationen entstehen.

Hintergrund ist die Befürchtung, dass mit dem regelgebundenen Absinken des Sicherungsniveaus vor Steuern künftig ein Großteil der Bezieher gesetzlicher Renten armutsgefährdet sein wird. In dem Gutachten zur „Reform der Alterssicherung – Populäre Thesen, empirische Befunde und normative Ableitungen“ (Pimpertz, 2016) hat das IW Köln eine Schätzung zusätzlicher Aufwendungen vorgenommen, die mit einem derartigen rentenpolitischen Kurswechsel über den ohnehin erwarteten Ausgabenanstieg hinaus verbunden sind. Auf der Basis des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung vom November 2015 wurden dazu drei Szenarien verglichen: Das Status-quo-Szenario geht analog zum Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung von einem Absinken des Sicherungsniveaus vor Steuern von 47,5 Prozent im Jahr 2015 bis auf 44,6 Prozent im Jahr 2029 aus, bei mittlerer Beschäftigungs- und Lohnentwicklung klettert der Beitragssatz gleichzeitig bis auf 21,5 Prozent. Dem werden die Szenarien mit einem künftig konstanten Sicherungsniveau vor Steuern von 47,5 Prozent respektive von einem höheren Rentenniveau von 50 Prozent gegenüber gestellt (Pimpertz, 2016, 14). Unter Ausblenden dynamischer Effekte, die aus einer Beitragsfinanzierung von bislang unberücksichtigten Mehrausgaben für das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage resultieren, lässt sich bei unveränderten beitrags- und steuerfinanzierten Anteilen ein Pfad für die Beitragssatzentwicklung hochrechnen (Pimpertz, 2016, 15 ff.). Dabei sind diese Berechnungen nicht im Sinne einer ökonomisch fundierten Prognose, sondern lediglich als grobe Orientierung zu interpretieren. Vor diesem Hintergrund soll im Folgenden berechnet werden, welche Nettoeinkommenseffekte für bestimmte Einkommens- und Haushaltskonstellationen entstehen, sollten sich die erwarteten Beitragssatzentwicklungen tatsächlich einstellen.

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Wie beeinflusst ein höheres Rentenniveau das Nettoeinkommen der Beitragszahler?
Gutachten 6. Oktober 2016 Jochen Pimpertz / Martin Beznoska

Jochen Pimpertz / Martin Beznoska: Wie beeinflusst ein höheres Rentenniveau das Nettoeinkommen der Beitragszahler?

Kurzgutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Jochen Pimpertz / Martin Beznoska Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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