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IW-Report Nr. 31 30. Juni 2020 Jan Büchel / Christian Rusche Status quo und Perspektiven von Video-on-Demand in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme im Angesicht von Streaming Wars und Corona-Krise

Video-on-Demand, auch Streaming genannt, hat in den vergangenen Jahren stark an Beliebtheit gewonnen und ist mittlerweile im Heim-Video-Markt, also dem Kauf oder Verleih von Filmen und Serien in physischer Form oder als Stream, der größte Umsatztreiber.

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Eine Bestandsaufnahme im Angesicht von Streaming Wars und Corona-Krise
IW-Report Nr. 31 30. Juni 2020 Jan Büchel / Christian Rusche

Status quo und Perspektiven von Video-on-Demand in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme im Angesicht von Streaming Wars und Corona-Krise

Jan Büchel / Christian Rusche Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Video-on-Demand, auch Streaming genannt, hat in den vergangenen Jahren stark an Beliebtheit gewonnen und ist mittlerweile im Heim-Video-Markt, also dem Kauf oder Verleih von Filmen und Serien in physischer Form oder als Stream, der größte Umsatztreiber.

Die Corona-Krise hat diese Entwicklung sogar noch verstärkt. Generell werden zahlreiche Geschäftsmodelle unter dem Überbegriff Streaming zusammengefasst. Diese können in fünf Kategorien eingeordnet werden: Einerseits gibt es die werbefinanzierten Angebote (Advertising-supported Video-on-Demand) und andererseits die kostenpflichtigen Angebote. Zu den kostenpflichtigen Modellen zählt das Abonnement-Modell (Subscription-Video-on-Demand), das Zahlen für einen Einzelabruf ohne Download (Transactional-Video-on-Demand) und das Downloaden von Inhalten gegen Entgelt (Electronic-Sell-Through). In Deutschland kommen die beitragsfinanzierten Streaming-Angebote öffentlich-rechtlicher Anbieter hinzu. Zurzeit wird Streaming insbesondere von jüngeren Konsumenten genutzt. Gemessen an den Nutzerzahlen sind die werbefinanzierten Angebote am erfolgreichsten, während die größten Umsätze mit Abonnements erwirtschaftet werden.

Aufbauend auf der Analyse der Geschäftsmodelle und deren Nutzung können fünf Zukunftstrends des Video-on-Demand identifiziert werden. So wird die Beliebtheit von Streaming insgesamt weiter zunehmen und im Besonderen wird die Verbreitung entsprechender Modelle insbesondere bei älteren Konsumenten steigen. Dabei wird eine Monopolisierung des Streaming-Marktes ausbleiben. Video-on-Demand wird mit der wachsenden Beliebtheit auch das klassische Fernsehen verändern und zum Teil verdrängen beziehungsweise vereinnahmen. Bei der weiteren Entwicklung des Streamings könnte sich jedoch die digitale Infrastruktur als Flaschenhals erweisen und die Verbreitung verlangsamen.

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Eine Bestandsaufnahme im Angesicht von Streaming Wars und Corona-Krise
IW-Report Nr. 31 30. Juni 2020 Jan Büchel / Christian Rusche

Status quo und Perspektiven von Video-on-Demand in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme im Angesicht von Streaming Wars und Corona-Krise

Jan Büchel / Christian Rusche Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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