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Hanno Kempermann / Antonio Ardillo / Johannes Ewald / Manuel Fritsch / Oliver Koppel / Benedikt Müller / Thomas Potinecke / Benita Zink Gutachten 12. Oktober 2021 Wirtschaftliche Bedeutung regionaler Automobilnetzwerke in Deutschland

Die Unternehmen in der Automobilwirtschaft sehen sich durch die Dekarbonisierung und die digitale Transformation einem radikalen Wandel gegenüber. Die Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung der Fahrzeuge rütteln an den Grundfesten einer der wichtigsten Branchen Deutschlands.

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Wirtschaftliche Bedeutung regionaler Automobilnetzwerke in Deutschland
Hanno Kempermann / Antonio Ardillo / Johannes Ewald / Manuel Fritsch / Oliver Koppel / Benedikt Müller / Thomas Potinecke / Benita Zink Gutachten 12. Oktober 2021

Wirtschaftliche Bedeutung regionaler Automobilnetzwerke in Deutschland

Studie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

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Die Unternehmen in der Automobilwirtschaft sehen sich durch die Dekarbonisierung und die digitale Transformation einem radikalen Wandel gegenüber. Die Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung der Fahrzeuge rütteln an den Grundfesten einer der wichtigsten Branchen Deutschlands.

Das „Fitfor-55“-Klimapaket der EU sieht vor, dass die durchschnittlichen jährlichen CO2-Emissionen von Neuwagen ab 2030 um 55 Prozent geringer und ab 2035 um 100 Prozent geringer als im Jahr 1990 ausfallen müssen.

Verbrennungsmotoren werden deshalb in der EU – und perspektivisch auch darüber hinaus – bereits in kurzer Frist einen schweren Stand haben. Das vorgeschlagene Minderungsziel entspräche bei Fortführung der geltenden Tank-to-Wheel-Konvention einem faktischen Verbot der Neuzulassung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2035 in der EU. Gleichzeitig ergeben sich durch die Entwicklung hin zum automatisierten Fahren neue Anforderungen an die Automobilwirtschaft. International operierende Unternehmen mit großen digitalen und technologischen Kompetenzen treiben die Transformation mit hohem Tempo auch im automobilen Sektor voran und verändern damit jahrzehntelang gefestigte Wertschöpfungsnetze und Wettbewerbspositionen. Dies erhöht auf der einen Seite den Anpassungsdruck auf traditionelle Automobilhersteller und -zulieferer, auf der anderen Seite entfalten sich durch die Transformation erhebliche Chancen in den neu entstehenden Wertschöpfungsfeldern und Märkten.

Für die Sicherung des Wohlstands und der Wirtschaftskraft Deutschlands spielt es eine Schlüsselrolle, diese Transformation erfolgreich zu gestalten. Die Automobilwirtschaft hat für viele Regionen in Deutschland eine herausgehobene Bedeutung. Mit ihren hochprofessionellen globalen Zulieferstrukturen dient sie als Vorbild und sichert Deutschlands Integration in die Weltmärkte. Auch innerhalb Deutschlands besteht eine ausgeprägte Arbeitsteilung zwischen den rund 44.000 Betrieben, die in die Herstellung eines Autos eingebunden sind. Dazu zählen neben den Automobilherstellern (OEM – Original Equipment Manufacturer) und deren direkten Zulieferern auch Unternehmen aus Branchen wie der Metallbearbeitung, dem Maschinenbau oder der Elektroindustrie.

Damit sind die Leitplanken für die vorliegende Studie gesetzt. Handlungsleitend wird den Fragen nachgegangen, welche Regionen in besonderem Maße von der Automobilwirtschaft geprägt sind, welche davon eine Exposition hinsichtlich der Herstellung von Teilen und Komponenten des Verbrennungsmotors haben, in welchen Regionen schon heute Unternehmen und Beschäftigung in den drei Chancenfeldern der Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung aufgebaut werden und wo weitere Neuinvestitionen geplant sind.

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Hanno Kempermann / Antonio Ardillo / Johannes Ewald / Manuel Fritsch / Oliver Koppel / Benedikt Müller / Thomas Potinecke / Benita Zink Gutachten 12. Oktober 2021

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