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IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2014 Dominik Enste / Mara Grunewald Lebenszufriedenheit in Deutschland: Entwicklung und Einflussfaktoren

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Dies hat auch zur Folge, dass die Lebenszufriedenheit in Deutschland auf einen Höchststand angestiegen ist. Denn erwerbstätige Menschen geben eine signifikant höhere allgemeine Lebenszufriedenheit an als Arbeitslose.

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Entwicklung und Einflussfaktoren
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2014 Dominik Enste / Mara Grunewald

Lebenszufriedenheit in Deutschland: Entwicklung und Einflussfaktoren

Dominik Enste / Mara Grunewald Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Dies hat auch zur Folge, dass die Lebenszufriedenheit in Deutschland auf einen Höchststand angestiegen ist. Denn erwerbstätige Menschen geben eine signifikant höhere allgemeine Lebenszufriedenheit an als Arbeitslose.

Auf Basis der neuesten Befragung des Sozio-oekonomischen Panels zeigt sich, dass rund die Hälfte der Deutschen mit ihrem Leben in hohem Maß zufrieden sind. Nur eine kleine Gruppe von weniger als zwei Prozent der Befragten gibt eine niedrige Zufriedenheit an. Das Ausmaß der Zufriedenheit bleibt im Lauf des Lebens nicht konstant, sondern verläuft sinusförmig. Junge Menschen und Ruheständler kurz vor und nach Renteneintritt sind besonders zufrieden. Personen im Alter von 50 bis zu 60 Jahren sowie Menschen über 80 Jahre sind im Durchschnitt am unzufriedensten. Ein Zusammenhang zwischen Höhe des Einkommens und Ausmaß der Lebenszufriedenheit besteht nur mittelbar. Wer gesund ist, einen Hochschulabschluss erworben hat oder anderen vertraut, ist auch zufriedener. So weisen zum Beispiel 64 Prozent der Personen, die Vertrauen in andere Menschen haben, eine hohe Lebenszufriedenheit auf. Unter den misstrauischeren Befragten sind es nur 30 Prozent. Auch ehrenamtliches Engagement scheint glücklich zu machen. Zwar engagieren sich nur 10 Prozent der Deutschen regelmäßig, ohne hierfür ein Entgelt zu beziehen, dafür sind sie signifikant zufriedener als andere.

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