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IW-Position Nr. 67 26. Mai 2014 Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT und das Geschäftsmodell Deutschland
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MINT und das Geschäftsmodell Deutschland
IW-Position Nr. 67 26. Mai 2014 Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke

MINT und das Geschäftsmodell Deutschland

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Wenn das Angebot an MINT-Arbeitskräften (das sind Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker) wächst, dann erhöht das die Innovationskraft der exportstarken deutschen Industrie. Außerdem steigen die Investitionen in Realkapital und die Agglomerationskraft der Industrie. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass Engpässe langfristig nicht zu steigenden Löhnen führen, sondern Wachstum und Wohlstand reduzieren. Durch die demografische Entwicklung verringert sich in Zukunft das Angebot von MINTlern – vor allem bei beruflichen Qualifikationen. Bei den MINT-Akademikern führen steigende Studentenzahlen und Zuwanderungserfolge zu leichten Zuwächsen. Um die aktuelle Wachstumsdynamik langfristig zu sichern, muss noch einiges geschehen. So sollten MINT-Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen gestärkt, junge Erwachsene ohne Berufsausbildung qualifiziert, ältere MINT-Arbeitskräfte aktiviert und eine qualifikationsorientierte Zuwanderungspolitik umgesetzt werden.

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