MINT und das Geschäftsmodell Deutschland
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Wenn das Angebot an MINT-Arbeitskräften (das sind Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker) wächst, dann erhöht das die Innovationskraft der exportstarken deutschen Industrie. Außerdem steigen die Investitionen in Realkapital und die Agglomerationskraft der Industrie. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass Engpässe langfristig nicht zu steigenden Löhnen führen, sondern Wachstum und Wohlstand reduzieren. Durch die demografische Entwicklung verringert sich in Zukunft das Angebot von MINTlern – vor allem bei beruflichen Qualifikationen. Bei den MINT-Akademikern führen steigende Studentenzahlen und Zuwanderungserfolge zu leichten Zuwächsen. Um die aktuelle Wachstumsdynamik langfristig zu sichern, muss noch einiges geschehen. So sollten MINT-Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen gestärkt, junge Erwachsene ohne Berufsausbildung qualifiziert, ältere MINT-Arbeitskräfte aktiviert und eine qualifikationsorientierte Zuwanderungspolitik umgesetzt werden.
MINT und das Geschäftsmodell Deutschland
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Krise des deutschen Wirtschaftsstandorts: „Das ist nicht der Untergang Deutschlands“
Jobabbau bei VW, unzureichende Reformen, harter Wettbewerb aus Fernost: Der deutsche Wirtschaftsstandort steht massiv unter Druck. Im ZEIT-Podcast „Das Politikteil“ erklärt IW-Direktor Michael Hüther, warum er trotzdem optimistisch bleibt und an Deutschlands Zukunft glaubt.
IW
China: Fairer Yuan-Kurs könnte Deutschland Milliarden bringen
Um Exporte zu verbilligen, verhindert China seit Jahren eine Aufwertung seiner Währung. Eine Simulation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Wäre der Yuan fair bewertet, würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) binnen drei Jahren um zusammen mehr als 40 Milliarden Euro höher ausfallen.
IW