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IW-Report Nr. 33 4. Juli 2025 Barbara Engels / Marc Scheufen / Edgar Schmitz Künstliche Intelligenz als Wettbewerbsfaktor für die deutsche Wirtschaft

Deutschland muss seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in einem schwierigen Umfeld sichern. Der Mangel an Fachkräften, die stagnierende Produktivität und eine schwächelnde Innovationstätigkeit bedrohen Wachstum und Wohlstand.

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Künstliche Intelligenz als Wettbewerbsfaktor für die deutsche Wirtschaft
IW-Report Nr. 33 4. Juli 2025 Barbara Engels / Marc Scheufen / Edgar Schmitz

Künstliche Intelligenz als Wettbewerbsfaktor für die deutsche Wirtschaft

Barbara Engels / Marc Scheufen / Edgar Schmitz Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Deutschland muss seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in einem schwierigen Umfeld sichern. Der Mangel an Fachkräften, die stagnierende Produktivität und eine schwächelnde Innovationstätigkeit bedrohen Wachstum und Wohlstand.

Künstliche Intelligenz (KI) kann ein Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen sein. Dafür muss sie allerdings von vielen Unternehmen umfassend eingesetzt werden. Diese Studie untersucht den aktuellen Stand der KI-Nutzung in deutschen Unternehmen basierend auf einer Befragung von 1.038 Unternehmen im Rahmen des IW-Zukunftspanels.

Derzeit setzen 37 Prozent der befragten Unternehmen KI ein. Große Unternehmen nutzen mit 66 Prozent wesentlich häufiger KI als kleine Unternehmen (36 Prozent). Hinsichtlich der Branchen sind unternehmensnahe Dienstleister mit 55 Prozent besonders häufig KI-Nutzer, gefolgt vom Maschinenbau, der Elektroindus-trie und dem Fahrzeugbau mit knapp 40 Prozent. Im Gegensatz dazu setzen Unternehmen aus Branchen wie Bauwirtschaft, Großhandel und Logistik KI deutlich seltener ein (unter 25 Prozent).

Die befragten Unternehmen nutzen KI hauptsächlich zur Automatisierung von Routinearbeiten, Unterstützung bei komplexen Aufgaben und zur Qualitätsverbesserung. Vor allem generative KI ist beliebt. Allerdings erfolgt der KI-Einsatz meist nur punktuell in einzelnen Unternehmensbereichen und selten unternehmensweit. Dass die befragten Unternehmen vor allem kostenfreie KI-Tools einsetzen und deutlich seltener KI-Tools einkaufen oder selbst entwickeln, deutet ebenfalls darauf hin, dass die KI-Nutzung in der deutschen Wirtschaft insgesamt bislang eher oberflächlich ist.

Die Studie empfiehlt konkrete Maßnahmen, um KI flächendeckend zu implementieren und die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen: Bildungsoffensiven, gezielte finanzielle Förderung, intelligente Regulierungsumsetzung und eine verbesserte digitale Infrastruktur sind zentrale Hebel. Zudem sollte Deutschland sein Geschäftsmodell der industriellen Wertschöpfung mit den Potenzialen der KI verzahnen und dabei eigene, europäisch geprägte KI-Lösungen entwickeln.

Gelingt es Deutschland, KI „Made in Germany“ zum Qualitätssiegel für Innovation und Zuverlässigkeit zu machen, könnte KI tatsächlich zu einer tragenden Säule nachhaltigen Wachstums und Wohlstands werden.

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IW-Report Nr. 33 4. Juli 2025 Barbara Engels / Marc Scheufen / Edgar Schmitz

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Barbara Engels / Marc Scheufen / Edgar Schmitz Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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