1. Home
  2. Studien
  3. Kompetenzbarometer: Digitalisierungsberufe in Deutschland
Gutachten 30. November 2020 Alexander Burstedde Kompetenzbarometer: Digitalisierungsberufe in Deutschland

Die digitale Transformation hat mittlerweile die gesamte Gesellschaft erfasst und führt auch zu gravierenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Am prägnantesten in diesem Zusammenhang sind die Diskussionen bezüglich der Substituierbarkeit des Faktors Arbeit. Ein IW-Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt das Kompetenzbarometer für die Digitalisierungsberufe in Deutschland.

PDF herunterladen
Gutachten
Digitalisierungsberufe in Deutschland
Gutachten 30. November 2020 Alexander Burstedde

Kompetenzbarometer: Digitalisierungsberufe in Deutschland

Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Alexander Burstedde Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die digitale Transformation hat mittlerweile die gesamte Gesellschaft erfasst und führt auch zu gravierenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Am prägnantesten in diesem Zusammenhang sind die Diskussionen bezüglich der Substituierbarkeit des Faktors Arbeit. Ein IW-Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt das Kompetenzbarometer für die Digitalisierungsberufe in Deutschland.

Es wird oft diskutiert, ob und wenn ja, welche Tätigkeiten durch Maschinen, Algorithmen oder digitale Geschäftsmodelle ersetzt und welche Risiken dadurch für Arbeit und Wohlstand entstehen werden. Bisherige Analysen deuten jedoch (noch) nicht auf eine breite Substitution von Arbeitskräften durch Roboter und Algorithmen hin (Burstedde/Schirner, 2019; Stettes, 2019) und zeigen vielfältige Chancen der Digitalisierung auf. Es findet allerdings ein laufender Wandel der nachgefragten beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen statt. Burstedde und Schirner (2019) weisen darauf hin, dass neue Technologien zu einer Veränderung bestehender Berufsbilder führen, deren Tätigkeits- und Kompetenzprofile sich laufend an neue Anforderungen anpassen. Die Arbeitsnachfrage verändert sich naturgemäß schneller als sich die Qualifikations- und Kompetenzprofile der (noch verfügbaren) Arbeitskräfte anpassen. Dies ist eine wesentliche Ursache für den Fachkräftemangel, die zudem die Aus- und Weiterbildung einem zunehmenden Anpassungs- und Innovationsdruck aussetzt.

Damit gemessen werden kann, wie sehr der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft bei der digitalen Transformation behindert, muss zunächst definiert werden, welche Berufe dafür benötigt werden. Das Ziel dieser Studie ist daher, die Gruppe der „Digitalisierungsberufe“ zu bestimmen, in denen eine ausreichende Anzahl von qualifizierten Arbeitskräften für eine erfolgreiche Gestaltung der Digitalisierung benötigt wird. Dazu wird zunächst definiert, was einen Digitalisierungsberuf kennzeichnet und welche Grundsätze der hier vorgenommenen Abgrenzung zugrunde liegen. Dabei kommt die Klassifikation der Berufe von 2010 (kurz: KldB; BA, 2020a) zur Anwendung. Anschließend werden die Methodik vorgestellt und darauf aufbauend Digitalisierungsberufe identifiziert. Eine kurze Zusammenfassung rundet die Analyse schließlich ab.

PDF herunterladen
Gutachten
Digitalisierungsberufe in Deutschland
Gutachten 30. November 2020 Alexander Burstedde

Kompetenzbarometer: Digitalisierungsberufe in Deutschland

Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Alexander Burstedde Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Berufliche Bildung unter Druck: Mit Zukunftsmut die Transformation gestalten
Veranstaltung 19. November 2026 Dirk Werner / Sibylle Stippler

Berufliche Bildung unter Druck: Mit Zukunftsmut die Transformation gestalten

Im nunmehr vierten Jahr der aktuellen Konjunktur- und Standortkrise geraten Arbeitsmarkt und Berufliche Bildung zunehmend unter Druck.

Dirk Werner / Sibylle Stippler IW

Artikel lesen
Gutachten 28. Oktober 2026 Axel Plünnecke / Maike Haag

Ingenieurmonitor 2026/II

Nach einem starken wirtschaftlichen Abschwung bis Ende des Jahres 2025 hat in den letzten Quartalen das Wachstum des BIP leicht zugenommen. Die leichte Aufhellung der konjunkturellen Lage zeigt sich auch stückweit bei der Nachfrage am Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen.

Axel Plünnecke / Maike Haag IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880