Dass die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle zunächst nicht für die EU gelten, sei zunächst nur vorübergehend, erklärte IW-Ökonomin Galina Kolev bei phoenix vor Ort. Insofern sei es richtig, dass die EU bekräftigt, dass sie auch Maßnahmen ergreifen kann, die die amerikanische Wirtschaft treffen können.
„Es ist wichtig, sich zum Freihandel zu bekennen”

Die Transaktionskosten der Geopolitik bleiben hoch
IW-Direktor Michael Hüther analysiert im SZ Dossier Geoökonomie, wie Trumps Zollpolitik, Chinas Machtstreben und Russlands imperialer Anspruch die Weltordnung verändern. Europa müsse seine Verteidigungsfähigkeit stärken und sich auf hohe Transaktionskosten einstellen.
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Rekord-Handelsbilanzdefizit mit China – Kernbranchen betroffen
Im Jahr 2026 dürfte das deutsche Handelsbilanzdefizit mit China über 100 Milliarden Euro betragen. Seit 2019 wäre das ein Anstieg von rund 90 Milliarden Euro.
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