1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Der Markt entscheidet
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Weltmarktorientierung Pressemitteilung Nr. 40 24. September 2009

Der Markt entscheidet

Auf dem Weltfinanzgipfel der G20-Staaten findet sich Deutschland zusammen mit China auf der Anklagebank wieder: Zum Abbau der globalen Ungleichgewichte und zur Stimulierung der Weltwirtschaft müsse Deutschland seine Exportorientierung zugunsten einer Stärkung der Binnenwirtschaft verringern.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Für die deutsche Politik gibt es jedoch keinen Grund umzusteuern. Denn sie hat gute Argumente auf ihrer Seite: Die deutsche Industrie ist auf den Weltmärkten erfolgreich, weil sie wettbewerbsfähiger ist als viele ihrer ausländischen Konkurrenten. Sie hat sich diese Position hart erarbeitet durch eine konsequente Ausrichtung ihrer Produktpalette auf die Kundenwünsche, Serviceorientierung und ein erfolgreiches Kostenmanagement. Dahinter steht kein großer strategischer Plan. Vielmehr hat eine Vielzahl von individuellen unternehmerischen Entscheidungen zu einem Produktportfolio geführt, das der Markt honoriert. Dieser Weg steht jedem Unternehmen offen, egal welcher Branche es angehört oder ob es Kunden im In- und Ausland bedient. Deutsche Unternehmen verstehen sich als weltoffen, die nicht in nationalen Kategorien denken. Ausländische Firmen können auf den Weltmärkten ebenfalls punkten. Sie müssen jedoch eigene Anstrengungen unternehmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Eine solche Strategie ist allemal sinnvoller, als Exportnationen wie Deutschland Steine in den Weg zu legen. Wettbewerb und Effizienzsteigerung ist kein Nullsummenspiel, bei dem der eine nur gewinnen kann, was der andere verliert.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Eine Bewertung mit dem IW-Standortindex
Cornelius Bähr / Hubertus Bardt IW-Trends Nr. 3 20. September 2021

Standort Deutschland nach der Großen Koalition: Eine Bewertung mit dem IW-Standortindex

Durch Digitalisierung und Klimaschutz entsteht ein zusätzlicher fundamentaler Erneuerungsbedarf des Kapitalstocks. Damit die dafür notwendigen Investitionen in Deutschland stattfinden, braucht es attraktive Standortbedingungen für Unternehmen, die im ...

IW

Artikel lesen
Jan Büchel IW-Kurzbericht Nr. 55 25. August 2021

Serious Games und Gamifizierung: Mehr als nur ein Spiel

Der Markt für Videospiele erlebt während der Coronapandemie einen Aufschwung. Zwar halten viele die Games-Branche für eine Nische für Spezialisten. Dabei gibt es innerhalb des Games-Marktes unterschiedliche Segmente. Insbesondere die sogenannten Serious Games ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880