1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Weihnachten: Mit LED-Lichterketten 100.000 Tonnen CO2 einsparen
Zeige Bild in Lightbox Eight Impressive Light Sculptures Have Been Placed In Nijmegen, Netherlands
A little child is playing with his toy car close to one of the eight light sculptures placed in the city of Nijmegen to cheer the people up during the harder lockdown imposed the same afternoon, on December 18th, Nijmegen. (Photo by Romy Arroyo Fernandez/NurPhoto via Getty Images) (© Foto: Getty Images)
IW-Nachricht 23. Dezember 2021 Thilo Schaefer / Galina Kolev

Weihnachten: Mit LED-Lichterketten 100.000 Tonnen CO2 einsparen

Ob am Tannenbaum, an der Haustür oder im Fenster: Für viele Deutsche gehören Lichterketten zum Weihnachtsfest dazu. Immer mehr Haushalte schmücken ihr Zuhause dabei mit LED-Lämpchen. Eine gute Nachricht, denn insgesamt können so 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

In der Advents- und Weihnachtszeit 2020 haben die Deutschen fast 19 Milliarden Lämpchen an Lichterketten brennen lassen – im Vorkrisenjahr 2019 waren es rund zehn Prozent weniger. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov. Viele Haushalte ersetzen dabei ihre alten Glüh- und Halogenlämpchen durch LED-Varianten. Für die Umwelt ist dieser weihnachtliche Klimaschutz von Vorteil: Nach Angaben der Verbraucherzentrale ist der Stromverbrauch der klimaschonenden Lämpchen rund zehn Mal niedriger als bei konventionellen Lichterketten. 

100.000-mal zum Weihnachtsmann und zurück

Wenn sechs Wochen lang die Lichterketten täglich von 16 bis 23 Uhr brennen, spart ein Haushalt pro Lichterkette rund 7,35 Kilowattstunden Strom, was umgerechnet rund 2,8 Kilogramm weniger CO2-Emissionen sind. Würden die gut 40 Millionen deutschen Haushalt ihre alten Lichterketten durch LED-Lämpchen ersetzen, könnten jedes Jahr zur Weihnachtszeit rund 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Zum Vergleich: Ein Flug vom Flughafen Köln/Bonn zum Flughafen Longyearbyen auf Spitzbergen in Norwegen, dem angeblichen Wohnort des Weihnachtsmannes, stößt knapp über eine Tonne CO2 pro Person aus. 

Über Nacht die Lichterketten ausschalten

Wer seine alte, funktionierende Lichterkette nicht ersetzen möchte, kann ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz leisten: In vielen Haushalten brennen die stimmungsvollen Lichter tags und nachts. Dabei machen die Lichter nur am Abend richtig Freude, wenn man gemütlich am Tannenbaum sitzt. Gerade in der kalten Jahreszeit beinhaltet der Strommix weniger erneuerbare Energien, sodass sich über 14 Kilogramm CO2 pro Lichterkette sparen ließen, wenn diese nur von 16 bis 23 Uhr brennen würden. In Anbetracht der hohen Strompreise schont das nicht nur das Klima, sondern auch das Portemonnaie. 

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Dr. Thilo Schaefer, Leiter des Themenclusters Digitalisierung und Klimawandel
Interview 16. September 2026 Thilo Schaefer bei phoenix

„Öl und Gas werden nicht viel billiger“

Trotz niedriger Gasspeicher und hoher Ölpreise wirken Politik und Verbraucher gelassen. Im Interview mit phoenix erklärt IW-Ökonom Thilo Schaefer, warum die Preise absehbar hoch bleiben und wie gezielte Entlastungen statt Pauschalrabatte helfen könnten.

Thilo Schaefer bei phoenix IW

Artikel lesen
ntv 15. September 2026 Samina Sultan bei ntv

Energiepreise: „Ein Spritpreisdeckel ist nicht sinnvoll”

Vor allem Pendler ächzen unter der Last der Spritpreise. Rufe nach der Rückkehr des Tankrabatts werden laut. IW-Ökonomin Samina Sultan sieht andere Instrumente jedoch als besser geeignet um die Bürger zu entlasten.

Samina Sultan bei ntv IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880