1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Minijobber zufriedener als behauptet
Zeige Bild in Lightbox Minijobber zufriedener als behauptet
(© Foto: 1001nights/iStock)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Geringfügige Beschäftigung IW-Nachricht 25. April 2017

Minijobber zufriedener als behauptet

Arbeitnehmer wünschen sich sichere, gut bezahlte und interessante Jobs. Soweit das erwartbare Ergebnis einer nicht-repräsentativen Befragung der IG Metall. Überraschend ist dagegen, dass die Mehrheit der Beschäftigten laut der Umfrage eine Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung wünscht. Das steht im Widerspruch zu anderen empirischen Befunden.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

So ergab eine repräsentative Befragung des Statistischen Bundesamtes, dass nur 27 Prozent der befragten Minijobber gern mehr arbeiten würden, wenn es eine passende Tätigkeit gäbe. 48 Prozent sind mit ihrer Arbeitszeit zufrieden, weitere 25 Prozent können oder wollen aus persönlichen Gründen nicht mehr arbeiten.

Zweifelhaft ist vor allem, ob die geringfügig Beschäftigten ein Interesse daran haben, wie andere sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer künftig Beiträge an die Sozialversicherungen abzuführen. So machen mehr als vier Fünftel der Minijobber von der seit 2013 bestehenden Möglichkeit Gebrauch, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Das ist verständlich, denn den Beiträgen stehen nur geringe Leistungen gegenüber.

Zudem zeigt eine Studie des Bundesfamilienministeriums, dass viele Minijobber mit ihrem Arbeitsplatz durchaus zufrieden sind. So empfinden mehr als 80 Prozent der geringfügig beschäftigten Frauen ihren Job ausdrücklich nicht als berufliche Sackgasse.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Es drohen Wohlstandsverluste in Milliardenhöhe
Michael Hüther / Michael Grömling / Jürgen Matthes / Oliver Stettes Pressemitteilung 11. November 2021

Bye-Bye Baby-Boomer: Es drohen Wohlstandsverluste in Milliardenhöhe

Die Baby-Boomer gehen in Rente. Das bremst das Wachstum, weshalb die neue Bundesregierung sich des Themas annehmen muss – und es geht um viel: Mit einer innovations- und investitionsfreundlichen Politik kann der Lebensstandard im Jahr 2035 um rund 3.000 Euro ...

IW

Artikel lesen
Barbara Engels IW-Kurzbericht Nr. 72 1. Oktober 2021

Kaum Dienstreisen während Corona: Unternehmen sparen 11 Mrd. Euro

Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt. Allein im Jahr 2020 haben die Unternehmen dadurch 11 Milliarden Euro eingespart.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880