Die Kosten für Importmetalle sind im März leicht zurückgegangen. Laut IMP-Index sind die Kostensteigerungen des vergangenen Jahres damit wieder ausgeglichen. Der Index liegt aber immer noch auf dem in der Corona-Krise nach oben geschnellten Niveau, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung.

IMP-Index: Erneut langsamer Rückgang der Metallkosten
Wie schon im Februar sind auch im März die Kosten für Importmetalle leichtzurückgegangen. Der Industriemetallpreisindex (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft ging um 1,1% zurück (Vormonat: -1,0%). Der Index, der das Preisniveau der wichtigsten Importmetalle in Euro-Rechnung abbildet, liegt mit 521,4Punkten auf dem Niveau von Herbst 2021. Die Ausschläge nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind wieder ausgeglichen. Die Kostensteigerungen der Corona-Krise bestehen aber fort. Da das Verhältnis von Euro zu Dollar zuletzt praktisch konstant geblieben ist, schlugen die Änderungen auf den Weltmärkten direkt auf das Preisniveau für die in Euro kalkulierenden Unternehmen durch. Wie stark sich Kostenveränderungen auf einen Betrieb auswirken, hängt neben dem laufenden Marktpreis auch von der Beschaffungsstrategie und den Verbrauchsanteilen der Unternehmen ab.

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Die einzelnen Metalle haben sich trotz des ruhigen Gesamtbilds unterschiedlich entwickelt. Nickel, das vor einem Jahr außergewöhnliche Kostensteigerungen erfahren hatte, ist fast 13% günstiger als im Vormonat, Zinn immerhin fast 11%.Aluminium sowie Zink haben rund 5% an Wert verloren. Unterdurchschnittlich hat sich Kupfer mit einem Minus von fast 1% verbilligt. Am anderen Ende steht das Krisenmetall Gold, das gut 3% teurer geworden ist. Blei legte um gut 1% zu, der Anstieg des Eisenerzpreises war mit unter 1% moderat. Geradezu konstant entwickelte sich das Edelmetall Silber, das nur minimal teurer geworden ist.

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