1. Home
  2. Presse
  3. In den Medien
  4. Industriemetallpreis-Index: Aluminium und Kupfer gegen den Rest des Metallmarktes
Zeige Bild in Lightbox
(© Foto: iStock)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Gastbeitrag 6. Dezember 2019

Industriemetallpreis-Index: Aluminium und Kupfer gegen den Rest des Metallmarktes

Schwergewichte gleichen übrige Schwäche fast aus, schreibt IW-Wissenschaftsleiter Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Auf den internationalen Märkten haben sich die Metalle im November in unterschiedliche Richtungen bewegt: Während auf breiter Front Preisrückgänge zu verzeichnen waren, sind die beiden wichtigsten Importmetalle teurer geworden. Unter dem Strich bleibt ein leichter Rückgang des Preisniveaus für Metallimporte nach Deutschland.

Einmal im Monat kalkuliert das Institut der deutschen Wirtschaft den Industriemetallpreis-Index (IMP-Index). In ihn fließen die in Euro bewerteten Marktpreise der wichtigsten Metalle und die jeweiligen Importanteile ein. Damit soll abgebildet werden, wie sich die Metallpreise für die deutsche Industrie entwickeln, die auf diese Rohstoffe angewiesen sind.

Die beiden gegenläufigen Entwicklungen im November haben sich weitgehend neutralisiert. Der IMP-Index ist von 362,7 auf 358,2 Punkte gefallen. Das entspricht einem Rückgang um 1,2 Prozent. Damit pendelt der Index weiterhin auf dem Niveau vom Frühjahr, nachdem es im Februar einen deutlichen Preissprung gegeben hatte. Der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar war zuletzt stabil und spielte für das Metallpreisniveau in Deutschland daher keine Rolle.
 

Inhaltselement mit der ID 6563
Inhaltselement mit der ID 6564
Inhaltselement mit der ID 6566

Einen stärkeren Rückgang verhindert haben Aluminium und Kupfer. Die beiden wichtigsten Metalle machen allein die Hälfte des Indexwertes aus. Aluminium legte auf den Weltmärkten, auf denen in US-Dollar abgerechnet wird, um 2,8 Prozent zu, Kupfer um 1,8 Prozent.

Deutlich nach unten ging es hingegen vor allem beim Nickel, das im Vergleich zum Vormonat 11 Prozent verloren hat. Trotzdem bleibt Nickel mit einem Plus von gut 30 Prozent das Metall mit der höchsten Preissteigerung seit Jahresbeginn. Mit -7,5 Prozent und -4,0 Prozent gaben auch Blei und Eisenerz im November deutlich nach. Die Edelmetalle Silber und Gold verbilligten sich um 2,7 beziehungsweise 1,6 Prozent. Moderat war auch der Preisnachlass bei Zinn und Zink, die um 1,6 und 1,1 Prozent günstiger gehandelt wurden als im Vormonat.

Datei herunterladen

Industriemetallpreis-Index

Rohdaten

Datei herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Noch Zukunftsmusik: In Wilhelmshaven werden Pipelines für das neue LNG-Terminal verlegt.
Malte Küper / Thilo Schaefer IW-Nachricht 11. November 2022

Gasverbrauch: Gemeinsam gegen die Gasmangellage

Die Industrie spart so viel Gas wie nie zuvor, der bisher milde Winter hilft ebenfalls, eine Notlage zu vermeiden. Um den Umstieg von Gas zu beschleunigen, braucht es Unterstützung, beispielsweise schlankere Genehmigungsverfahren für neue Anlagen. Nicht ...

IW

Artikel lesen
Christoph Schröder bei Das Erste am Morgen ARD 11. November 2022

„Der technische Fortschritt wirkt preissenkend“

Trotz steigender Preise gibt es einige technische Produkte, die davon nicht betroffen sind. Im Gegenteil, einige werden sogar günstiger. IW-Tarifpolitikexperte Christoph Schröder erklärt in einem Interview mit Das Erste am Morgen, woran das liegt.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880