Ohne die leichte Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar wäre der Rückgang der in der Gemeinschaftswährung berechneten Metallpreise stärker ausgefallen.

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index), der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln) veröffentlicht wird, ist im November im Vormonatsvergleich um 0,7 Punkte oder 0,3 % auf 330,3 Zähler zurückgegangen. Im Oktober war der Anstieg mit 13,3 Punkten oder 4,2 % genau 19-mal so hoch ausgefallen. Die Mehrkosten für industrielle Metallverbraucher in Deutschland, die mit dem IMP-Index abgebildet werden, sind damit praktisch nicht reduziert worden.

Hinter der aktuellen Veränderung liegen zwei gegenläufige Entwicklungen. Auf der einen Seite sind die Notierungen an den internationalen Metallmärkten auf Dollar-Basis gefallen. Gleichzeitig hat der Euro gegenüber der US-Währung etwas abgewertet. Ohne diesen Wechselkurseffekt wäre der IMP-Index um 1,2 % auf 326,9 Punkte gefallen und hätte damit wieder den Wert vom Juli dieses Jahres erreicht.