Mit neuen Strafzöllen schürt Donald Trump erneut den transatlantischen Handelskonflikt – der deutschen Wirtschaft drohen Milliardenverluste. Trump kündigte am „Liberation Day“ neue Zölle an – in unseren Studien, Interviews und Experteneinschätzungen erklären wir, was das für Europa bedeutet.
Trump-Zölle

US-Pharmazölle: „Der Schuss könnte für die USA nach hinten losgehen“
Arzneimittelimporte in die USA sollen mit einem 100-prozentigen Zoll belegt werden – sofern die Unternehmen nicht in den USA produzieren. Den Preis könnten am Ende amerikanische Patienten bezahlen. Denn die USA sind stark auf Pharmaimporte etwa aus der EU angewiesen.
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„Die EU kann die Abhängigkeit der USA als Munition nutzen“
Militärisch sind die Europäer von den USA abhängig. Sie haben aber viele wirtschaftliche Druckmittel gegenüber dem US-Präsidenten. Die US-Industrie sei auf Produkte aus der EU angewiesen, sagt IW-Ökonomin Samina Sultan im Interview mit ntv. Das könne Brüssel in künftigen Zollverhandlungen mit Donald Trump helfen.
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US-Zollpolitik: Wo die USA stark von EU-Importen abhängig sind
Die USA sind bei Importen von einigen wichtigen Produkten stark von der EU abhängig. Besonders bei chemischen Erzeugnissen und Maschinen kann Amerika Lieferungen aus Europa kaum kurzfristig ersetzen, wie eine neue Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. In Zollverhandlungen könnte die EU somit deutlich selbstbewusster auftreten.
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Importabhängigkeit der USA von der EU
Vor dem Hintergrund des Zollkonflikts mit den USA untersucht dieser Report die Importabhängigkeit der USA von der EU und von Deutschland. Dazu wird die US-Warenhandelsstatistik auf der detaillierten 10-Steller-Ebene verwendet.
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US-Wirtschaft: „Trump inszeniert sich als größter Unternehmer aller Zeiten“
Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ erklären IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup, warum der US-Präsident mit der klassischen amerikanischen Ordnungspolitik bricht – und welche Folgen das hat.
IW

Neue US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte: Schlimmer als gedacht
Zwar betreffen die neuen US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte nur eine geringe Zahl von Waren. Doch dahinter steht ein beträchtlicher Wert. Zudem sind viele Waren aus den Kernbereichen der Industrie darunter.
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Trumps US-Zölle und der Welthandel: Braucht es eine Alternative zur WTO?
Die EU sollte ein plurilaterales Freihandelsabkommen möglichst vieler marktwirtschaftlicher Staaten anstoßen, schreibt IW-Ökonom Jürgen Matthes in einem Gastkommentar für den Tagesspiegel.
IW

Wachstum: „Wir werden nicht darauf setzen können, dass der Export uns rauszieht”
Die Staatsverschuldung dürfte in Deutschland und in den USA weiter steigen. Beide Länder reagieren mit unterschiedlichen Strategien. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges” analysieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup, welche Chancen und Risiken das bietet – und was aus Deutschlands Wachstumsmodell wird.
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Kanada im Visier der Großmächte: Welche Optionen verbleiben für die EU?
Kanada gilt häufig als einer der wenigen verbliebenen Wertepartner Europas in der Welt. Nachdem Kanada von Trumps Zöllen sowie geopolitischen Drohgebärden betroffen ist, wird eine engere Partnerschaft mit der EU betont, insbesondere für die wirtschaftliche Diversifizierung. Doch den kanadischen Rohstoffsektor dominiert ausgerechnet China. Europa ist geopolitisch kaum noch handlungsfähig, wenn es nicht endlich strategisch agiert.
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Kosten der aktuellen US-Zollpolitik
Trotz der grundsätzlichen Einigung der EU mit den USA bleibt die Unsicherheit bezüglich des weiteren Verlaufs des Handelskonflikts hoch. Selbst wenn die getroffene Vereinbarung umgesetzt wird und der Basiszoll auf US-Importe aus der EU bei 15 Prozent bleibt, wird das für die deutsche Volkswirtschaft Kosten in Höhe von 0,4 Prozent des BIP oder 16 Milliarden Euro im Durchschnitt über die Jahre 2025-2028 mit sich bringen.
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