Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Professionalisierung haushaltsnaher Dienstleistungen durch Entwicklung und Etablierung von Qualitätsstandards
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Der Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen (HDL) ist mit rund einer Million Beschäftigten zu einem wichtigen Wirtschaftszweig in Deutschland herangewachsen und gilt trotz seiner Heterogenität und Fragmentierung als Wachstumsmarkt. Das Nachfragepotenzial unter den Privathaushalten wird auf insgesamt rund 40 Prozent geschätzt, jedoch bisher nur in geringem Umfang ausgeschöpft. So nehmen laut einschlägiger Studien nur rund 12 Prozent aller Haushalte legale haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch. Ein Großteil bezieht die Leistungen illegal. Je nach Studie wird der Anteil des so genannten „Schwarzmarkts“ auf 68 Prozent oder 88 Prozent geschätzt. Vor diesem Hintergrund hat das BMWi die Dynamisierungswirkung von Qualitätsstandards auf den Markt für sachbezogene haushaltsnahe Dienstleistungen von IFOK, IW Köln und IW Köln Consult untersuchen lassen.
Im Zentrum der Studie stehen drei Kernfragen:
- Welche positiven Effekte haben Qualitätskriterien im Hinblick auf Markttransparenz, Nach-frage und Marktentwicklung?
- Was sind die zentralen Merkmale von Qualitätsstandards?
- Wie kann die Verankerung der Qualitätsstandards erfolgen?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
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