Bedroht der Ingenieurmangel das Modell Deutschland?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Deutschland weist komparative Vorteile im Bereich hochwertiger Technologien auf. Die Beschäftigung von Ingenieuren ist die Basis der hohen Wettbewerbsfähigkeit in diesen Branchen. Im europäischen Vergleich besitzt Deutschland nach Finnland derzeit die zweitgrößte Ingenieurdichte. Die deutsche Wirtschaft droht aber in Zukunft ihre komparativen Vorteile zu verlieren, wenn die Anzahl der nachrückenden Ingenieure sinken sollte. Der niedrige Anteil Jüngerer unter den Ingenieuren und die vergleichsweise geringe Anzahl technischer Studienabschlüsse sind ein Anzeichen dafür, dass der Ingenieurnachwuchs in Deutschland nicht ausreichend gesichert ist, obwohl die naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler eine gute Ausgangsbasis bilden. Zudem werden vorhandene Beschäftigungspotenziale noch nicht im notwendigen Umfang genutzt, wie der geringe Anteil weiblicher Ingenieure belegt. Die Tragfähigkeit des deutschen Geschäftsmodells ist somit gefährdet. Aus diesem Grund sind Maßnahmen zur Erhöhung des technischen Interesses von Schülerinnen und Schülern, zur Erschließung der Studierpotenziale von beruflich Qualifizierten und zur Steigerung der Absolventenzahlen in den Ingenieurwissenschaften notwendig.
Bedroht der Ingenieurmangel das Modell Deutschland?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
INSM-Bildungsmonitor 2026: Bildungsstand, Bildungschancen und Bildungsmobilität
Der Bildungsmonitor 2026, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit dem Jahr 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, misst nun bereits zum 23. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.
IW
Bedeutung von Hochschulpartnerschaften mit dem globalen Süden
Von internationalen Hochschulkooperationen profitiert Deutschland nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht.
IW