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IW-Report Nr. 39 13. August 2025 Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher 100 Tage-Programm der neuen Bundesregierung

Im Nachgang zur Bundestagswahl 2025 wurden im Frühjahr 2025 im IW-Personalpanel 1.071 Personalverantwortliche und HR-Experten befragt, welche personalpolitisch relevanten Themen die neue Bundesregierung in den ersten 100 Tagen angehen sollte und was sie tun sollte, um bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu schaffen.

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100 Tage-Programm der neuen Bundesregierung
IW-Report Nr. 39 13. August 2025 Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher

100 Tage-Programm der neuen Bundesregierung

Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Im Nachgang zur Bundestagswahl 2025 wurden im Frühjahr 2025 im IW-Personalpanel 1.071 Personalverantwortliche und HR-Experten befragt, welche personalpolitisch relevanten Themen die neue Bundesregierung in den ersten 100 Tagen angehen sollte und was sie tun sollte, um bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu schaffen.

Die wichtigste personalpolitische Herausforderung ist die Senkung der Lohnnebenkosten, die mit Abstand als drängendste Aufgabe der neuen Bundesregierung im Bereich der Personalpolitik gesehen wurde. Andere Maßnahmen, wie die Erhöhung der Arbeitsanreize und die Flexibilisierung der Arbeitszeit, wurden deutlich seltener genannt. Vergleichsweise große Unterschiede finden sich in der Branchenperspektive bei der Bewertung, ob eine Erhöhung des Renteneintrittsalters sinnvoll ist: Wirtschaftsnahe Dienstleister finden dies wichtig, während gesellschaftsnahe Dienstleister dies eher unwichtig finden. 

Zur Verbesserung der betrieblichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen nennen die Teilnehmer des IW-Personalpanels ähnliche Aspekte wie die Geschäftsführer, die Anfang 2025 im Rahmen des IW-Zukunftspanels befragt wurden: Bürokratieabbau, Deregulierung und eine Senkung der Lohnnebenkosten. Bei Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zeigen sich nur geringe Unterschiede zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größe, Branche oder Digitalisierungsgrad. Lediglich der Ausbau der Digitalinfrastruktur wird unterschiedlich priorisiert: Er wird von digitalisierten Unternehmen häufiger gefordert, während die Branchengruppe Handel und Logistik sowie Handwerksunternehmen und Unternehmen im Westen Deutschlands diesen Aspekt als weniger drängend einstufen. Der Staat sollte hier dennoch aktiv werden, denn eine gute Digitalinfrastruktur ist für die Bevölkerung ebenso wie für die Digitalisierung der Verwaltung wichtig. Letztere kann auch helfen, die Erfüllung bürokratischer Vorgaben zu erleichtern und damit eine der wichtigsten Rahmenbedingungen zu verbessern.

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IW-Report Nr. 39 13. August 2025 Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher

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Susanne Seyda / Thomas Schleiermacher Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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