Mit dem ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) hat der ZIA zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) einen neuen Konjunktur- und Stimmungsindikator in der Branche etabliert. Die einmal im Quartal stattfindende Befragung geht mittlerweile in ihr achtes Jahr. In der turbulenten Corona-Pandemie hat sich der Index als Frühindikator bewährt.
Neuer Stimmungsindex für die Immobilienwirtschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Mit dem ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) hat der ZIA zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) einen neuen Konjunktur- und Stimmungsindikator in der Branche etabliert. Die einmal im Quartal stattfindende Befragung geht mittlerweile in ihr achtes Jahr. In der turbulenten Corona-Pandemie hat sich der Index als Frühindikator bewährt.
Der Immobilienstimmungsindex des IW bildet seit dem Jahr 2014 die Geschäftslage aller Unternehmen des deutschen Immobilienmarktes ab. Seit Anfang 2020 wird die Befragung in Kooperation mit dem ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. erstellt und unter dem Namen ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) veröffentlicht. Angeschrieben werden die Geschäftsführer und leitenden Angestellten von rund 1.200 Immobilien-Unternehmen, von denen rund 400 Firmen regelmäßig an der Befragung teilnehmen.
Der Index liefert zeitnahe Informationen über die Lage und Erwartungen von Immobilienunternehmen, also Bestandshaltern, Investoren, Finanzierern und Dienstleistern von Immobilien sowie Projektentwicklern. Die Abfrage der Vorstände hinsichtlich ihrer Einschätzung der Geschäftslage und Erwartungen dient zur aktuellen und prospektiven Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung und zur Erhöhung der Transparenz des deutschen Immobilienmarktes. Subindizes für die vier wichtigsten Teilmärkte (Büro, Handel, Wohnen, Projektentwickler) zeigen ein differenziertes Bild der Stimmungslage im deutschen Immobilienmarkt. Je nach dem Geschäftsmodell der Unternehmen enthalten Bestandshalter, Finanzierer, Dienstleister sowie Projektentwickler ergänzende Spezialfragen, beispielsweise zu Preis- und Mietentwicklungen, Bestandsveränderungen oder Finanzierungsbedingungen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt als IW-Gutachten in der Regel am vorletzten Freitag im Quartal, das Handelsblatt berichtet jeweils exklusiv.
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