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Gutachten 30. November 2021 Sophia Bayer / Pekka Sagner / Michael Voigtländer Wohnnebenkosten in Deutschland 2021: Eine Analyse der zeitlichen Entwicklung und der regionalen Unterschiede

Das IW-Gutachten „Wohnnebenkosten in Deutschland“ bietet einen umfassenden Einblick in das Niveau und die Entwicklung der Wohnnebenkosten für Mieter.

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Eine Analyse der zeitlichen Entwicklung und der regionalen Unterschiede
Gutachten 30. November 2021 Sophia Bayer / Pekka Sagner / Michael Voigtländer

Wohnnebenkosten in Deutschland 2021: Eine Analyse der zeitlichen Entwicklung und der regionalen Unterschiede

Studie im Auftrag der d.i.i. - Deutsche Invest Immobilien AG

Sophia Bayer / Pekka Sagner / Michael Voigtländer Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Das IW-Gutachten „Wohnnebenkosten in Deutschland“ bietet einen umfassenden Einblick in das Niveau und die Entwicklung der Wohnnebenkosten für Mieter.

Während die politische Diskussion der vergangenen Jahre die Entwicklung der Grundmiete in den Fokus stellt, finden die Wohnnebenkosten allenfalls am Rande der Diskussionen Beachtung – zu Unrecht, denn die kalten und warmen Wohnnebenkosten entsprechen regelmäßig rund einem Drittel der Grundmiete. Das vorliegende Gutachten wurde im Auftrag der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG erstellt. Auf Basis verschiedener Datenquellen wird die Relevanz der Wohnnebenkosten für Mieter in Deutschland dargestellt.

Für die kalten Betriebskosten wenden Mieter im Mittel 1 Euro je Quadratmeter Wohnfläche auf, für die Heizkosten sind es 1,09 Euro. Insbesondere die kalten Betriebskosten variieren nach Gemeindegröße deutlich: In Großstädten ab 500.000 Einwohnern bringen Mieter im Mittel 1,28 Euro je Quadratmeter auf, in kleineren Gemeinden sind es rund 70 Cent. Bei der zeitlichen Entwicklung der Wohnnebenkosten ist es ausschlaggebend, welcher Referenzzeitraum gewählt wird. Seit dem Jahr 2000 sind die warmen Nebenkosten stärker gestiegen als die Grundmieten. Die kalten Betriebskosten haben sich seitdem ungefähr gleich stark verteuert wie die Grundmieten. Seit 2010 haben sich wiederum die Nettokaltmieten stärker erhöht als die Wohnnebenkosten.

Eine Auswertung von Wohnungsinseraten zeigt deutliche regionale Unterschiede in der Höhe der kalten und warmen Wohnnebenkosten. Neben der absoluten Höhe der Wohnnebenkosten spielt auch die Relation zur Grundmiete für Mieter eine wichtige Rolle. Je geringer die Grundmiete oder höher die Wohnnebenkosten, desto eher werden die Mieter ihr Augenmerk möglicherweise auf die „zweite Miete“ richten. Gleichzeitig kann argumentiert werden, dass Mieter in Regionen mit hohem Grundmietenniveau besonders kostensensibel gegenüber den Wohnnebenkosten sind. Sowohl die absolute Höhe als auch die Relation zur Grundmiete haben also ihre Relevanz.

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Gutachten 30. November 2021 Sophia Bayer / Pekka Sagner / Michael Voigtländer

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