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Helmut E. Klein / Oliver Stettes IW-Position Nr. 40 20. Juli 2009 Reform der Lehrerbeschäftigung

Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen

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Reform der Lehrerbeschäftigung
Helmut E. Klein / Oliver Stettes IW-Position Nr. 40 20. Juli 2009

Reform der Lehrerbeschäftigung

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen

Deutsche Lehrer werden im internationalen Vergleich mit am besten bezahlt. Allgemein hohe Lehrervergütungen allein garantieren aber noch keine gute Unterrichtsqualität. Im Gegenteil: Staaten wie die Niederlande oder Finnland zeigen, dass es viel stärker auf die Struktur der Besoldung ankommt und auf die entsprechenden Leistungsanreize. Doch danach sucht man an deutschen Schulen vergeblich. Weder das Besoldungs- noch das Tarifrecht honorieren Lehrer dafür, wenn sie sich überdurchschnittlich engagieren, zusätzliche Verantwortung und erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen oder einfach gute Leistungen im Klassenzimmer erbringen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln schlägt vor, die Besoldungen und Tarifgehälter von Lehrkräften in ein leistungsgerechtes Vergütungssystem mit Zulagen und Leistungsprämien zu überführen. Während Leistungsprämien unterm Strich für eine bessere Unterrichtsqualität sorgen, honorieren Zulagen das besondere Engagement von Lehrkräften etwa als Klassenlehrer oder Leiter einer Schul-AG.

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