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IW-Policy Paper Nr. 7 16. April 2014 Michael Grömling Erfahrungen deutscher Unternehmen mit der EU-Osterweiterung
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Erfahrungen deutscher Unternehmen mit der EU-Osterweiterung
IW-Policy Paper Nr. 7 16. April 2014 Michael Grömling

Erfahrungen deutscher Unternehmen mit der EU-Osterweiterung

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Michael Grömling Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die deutschen Unternehmen erwarteten im Vorfeld der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 einen höheren Konkurrenzdruck durch Importe und durch mehr Firmen aus Mittel- und Osteuropa. Mehr als ein Drittel der westdeutschen und ein Viertel der ostdeutschen Unternehmen gingen in einem hohen Maß von einem stärkeren Rationalisierungsdruck aus. Rund ein Zehntel der Unternehmen sah starke Impulse für eine Produktionsverlagerung ihres Unternehmens nach Mittel- und Osteuropa. Bereits ein Jahr später hatten sich für die Unternehmen in Deutschland diese Erwartungen bei weitem nicht bewahrheitet. Das gilt sowohl für die eher bedrohlichen als auch für die eher positiven Aspekte. Der Anteil der Unternehmen, die keine Impulse durch die EU-Osterweiterung beobachteten, nahm beträchtlich zu. Bis zum Jahr 2014 ist er nicht nur gegenüber dem Erwartungsstatus von 2004, sondern auch gegenüber der ersten Bestandsaufnahme im Jahr 2005 weiter angestiegen.

Die Osterweiterung der EU ging offensichtlich mit keinen großen Umwälzungen in den deutschen Unternehmen einher. Die Unternehmensbefragungen durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln zeigen deutlich, dass eine negative Wahrnehmung, geschweige denn eine Dramatisierung der ökonomischen Folgen der EU-Osterweiterung in den Unternehmen nicht zu beobachten ist. Die Analyse der Umfrageergebnisse macht deutlich, dass sich Befürchtungen, die oftmals mit Marktöffnungen – für Güter und Erwerbstätige – einhergehen, in vielen Fällen so nicht eintreten. Viele Ängste vor der Globalisierung sind somit unbegründet. Eine hausgemachte Verschlechterung der Standortbedingungen erhöht gleichwohl die Attraktivität von Produktionsverlagerungen. Die Wirtschaftspolitiker und Tarifpartner in Deutschland haben es somit auch in der Hand, ob die EU-Osterweiterung bei einer nächsten Bestandsaufnahme weiterhin in einem guten Licht erscheinen wird.

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IW-Policy Paper Nr. 7 16. April 2014 Michael Grömling

Michael Grömling: Erfahrungen deutscher Unternehmen mit der EU-Osterweiterung

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Michael Grömling Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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