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Gutachten 12. August 2022 Manuel Fritsch / Adriana Neligan / Thilo Schaefer / Benita Zink Wertschöpfungskette Stahl: Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich

Die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen, der Europäischer Green Deal, die deutsche Klimaschutz- und Lieferkettengesetzgebung: sowohl auf internationaler als auch nationaler Ebene wachsen die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Unternehmen und ihrer Lieferkette.

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Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich
Gutachten 12. August 2022 Manuel Fritsch / Adriana Neligan / Thilo Schaefer / Benita Zink

Wertschöpfungskette Stahl: Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich

Studie im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl

Manuel Fritsch / Adriana Neligan / Thilo Schaefer / Benita Zink Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen, der Europäischer Green Deal, die deutsche Klimaschutz- und Lieferkettengesetzgebung: sowohl auf internationaler als auch nationaler Ebene wachsen die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Unternehmen und ihrer Lieferkette.

Das deutsche Lieferkettengesetz fordert ab 2023 bei großen Unternehmen in Deutschland den Nachweis der Einhaltung der Menschenrechte bei direkten Lieferanten und im eigenen Unternehmen. Die vom Europäischen Parlament angestoßene Gesetzgebungsinitiative geht noch darüber hinaus. Zudem verdeutlichen die aktuellen geopolitischen Konflikte vielen Unternehmen die hohe Bedeutung einer adäquate Risikoeinschätzung der eigenen Lieferketten. Mit Blick auf die Stahlbranche in Deutschland reicht es demnach nicht aus, dass die Stahlunternehmen in Deutschland selbst erfolgreich nachhaltig produzieren. Vielmehr sind sie darüber hinaus gefordert, die SDG auch in ihrer Vorleistungskette einzuhalten. 

Nicht alle der 17 Nachhaltigkeitsziele sind für jede Branche gleichermaßen relevant. Auch für die Messung der Nachhaltigkeitsperformance gibt es bislang keine festgelegte Methodik. Vielmehr sind die Unternehmen aufgefordert für sie relevante Ziele auszuwählen, Prioritäten zu setzen sowie Maßnahmen zur Zielerreichung festzulegen. Für die meisten Unternehmen sind zudem häufig nur die unmittelbaren Lieferanten bekannt. Deren Vorleistungsstrukturen lassen sich oft nur mit größerem Aufwand ermitteln. 

In dieser Studie werden mithilfe ausgewählter relevanter Indikatoren die Nachhaltigkeitsrisiken der Stahlbranche in Deutschland untersucht, wobei sowohl die Stahlunternehmen in Deutschland selbst als auch ihre Vorleistungskette beleuchtet werden. Abgesehen von branchenspezifisch verfügbaren Zahlen zu Treibhausgasemissionen sind Nachhaltigkeitsindikatoren in der Regel nur länderspezifisch verfügbar. Aufgrund der branchenspezifischen Vorleistungsstruktur nach Lieferländern können mögliche Nachhaltigkeitsrisiken für eine Branche gut identifiziert werden. Die Risiken eines einzelnen Unternehmens hängen zwar von dessen spezifischer Lieferkette ab. Dennoch kann auch die länderspezifische Analyse hilfreichen Aufschluss über potenzielle Risiken geben, gerade wenn komplexe Vorleistungsverflechtungen bestehen, die nicht in jeder Verästelung transparent sind.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter www.stahl-online.de

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Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich
Gutachten 12. August 2022 Manuel Fritsch / Adriana Neligan / Thilo Schaefer / Benita Zink

Wertschöpfungskette Stahl: Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich

Studie im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl

Manuel Fritsch / Adriana Neligan / Thilo Schaefer / Benita Zink Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Wertschöpfungskette Stahl: Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich Ergebnisse der IW-Consult-Studie auf einen Blick

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