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Klaus-Heiner Röhl / Leonie Heuer IW-Report Nr. 44 2. Dezember 2021 Unternehmensgründungen und Wirtschaftswachstum im internationalen Vergleich

Das Potenzialwachstum ist in den hochentwickelten Ländern in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Ein wesentlicher Grund ist das rückläufige Wachstum der Produktivität, das aus dem technischen Fortschritt und dem Einsatz von Humankapital resultiert.

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Das Potenzialwachstum ist in den hochentwickelten Ländern in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Ein wesentlicher Grund ist das rückläufige Wachstum der Produktivität, das aus dem technischen Fortschritt und dem Einsatz von Humankapital resultiert.

Wichtig zur Aufrechterhaltung des Produktivitätswachstums sind wirtschaftliche Neuerungen, die von innovativen Gründungen ausgehen. Unternehmensgründungen können Innovationen oft schneller zum Durchbruch verhelfen und Humankapital produktiver einsetzen als es in etablierten Unternehmen der Fall ist, doch möglich ist ebenso ein Drehtüreffekt, bei dem neue Unternehmen vorhandene Firmen aus dem Markt drängen. Als besonders wichtig für disruptive Neuerungen und die Durchsetzung produktiver digitaler Technologien gelten Start-ups, die oft durch Venture Capital finanziert werden. Bisherige empirische Studien zur Wachstumswirkung von Gründungen liefern nicht ganz eindeutige, aber vorwiegend positive Zusammenhänge. Dieser IW-Report präsentiert nach einer Darstellung der wirtschaftstheoretischen Zusammenhänge und einem Literaturüberblick die Ergebnisse einer internationalen Panelstudie, die die Wirkung von Gründungen und Venture Capital auf das Wachstum enthält. Es zeigt sich für die hoch entwickelten Länder eine positive Wachstumswirkung beider Variablen, die in Abhängigkeit von der gewählten Modellspezifikation überwiegend signifikant bis hoch signifikant ausfällt. Die in vielen Ländern praktizierte Förderpolitik für Gründungen und Start-ups erscheint daher auch aus empirischer Sicht gut begründet zu sein.

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