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IW-Trends Nr. 2 23. April 2019 Regina Flake / David B. Meinhard / Dirk Werner Digitalisierung in der dualen Berufsausbildung: Umsetzungsstand, Modernisierungs- und Unterstützungsbedarf in Betrieben

Im Zuge der Digitalisierung vollziehen sich in den Unternehmen vielseitige Transformationsprozesse. Neben den im Geschäftsbetrieb genutzten Technologien und deren Implikationen auf die betriebliche Weiterbildung betrifft dieser Wandel auch die Inhalte und Methoden der dualen Ausbildung, die unter dem Schlagwort „Berufsbildung 4.0“ diskutiert werden.

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Umsetzungsstand, Modernisierungs- und Unterstützungsbedarf in Betrieben
IW-Trends Nr. 2 23. April 2019 Regina Flake / David B. Meinhard / Dirk Werner

Digitalisierung in der dualen Berufsausbildung: Umsetzungsstand, Modernisierungs- und Unterstützungsbedarf in Betrieben

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Regina Flake / David B. Meinhard / Dirk Werner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Im Zuge der Digitalisierung vollziehen sich in den Unternehmen vielseitige Transformationsprozesse. Neben den im Geschäftsbetrieb genutzten Technologien und deren Implikationen auf die betriebliche Weiterbildung betrifft dieser Wandel auch die Inhalte und Methoden der dualen Ausbildung, die unter dem Schlagwort „Berufsbildung 4.0“ diskutiert werden.

Der vorliegende Beitrag analysiert, inwiefern sich der digitale Wandel auf die Ausbildungsaktivitäten in den Unternehmen auswirkt. Dabei wird untersucht, welche Maßnahmen Unternehmen derzeit schon umsetzen und an welchen Stellen Unterstützungs- oder Änderungsbedarfe bestehen – sei es bei innerbetrieblichen Prozessen, bei externen Angeboten, bei bildungspolitischen Rahmenbedingungen oder beim dualen Ausbildungspartner Berufsschule. Es wird deutlich, dass die Digitalisierung noch intensiver in die Ausbildung integriert werden sollte. Knapp ein Drittel der – hier vorwiegend kleinen – ausbildenden Unternehmen hat sich bisher noch nicht mit dem Thema Digitalisierung in der betrieblichen Ausbildung beschäftigt. Die häufigsten Aktivitäten bestehen in der Nutzung von Impulsen der Auszubildenden, in der Weiterbildung der eigenen Ausbilder sowie in der Anpassung der Ausbildungsinhalte. Die Zufriedenheit der Unternehmen mit den Berufsschulen fällt insgesamt recht ernüchternd aus, wobei die Bereitschaft der Berufsschullehrer zur Lernortkooperation zwischen Betrieben und Berufsschulen noch am ehesten positiv bewertet wird. Die Unternehmen äußern derzeit vorrangig Unterstützungsbedarf bei der Schaffung von Zusatz- und Wahlqualifikationen für Auszubildende, um die Potenziale der Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung besser ausschöpfen zu können.

Die Unternehmen, die Modernisierungsbedarf sehen, lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Zum einen sind dies die Vorreiter der Digitalisierung, die bereits mehrere digitale Technologien im Unternehmen einsetzen und auch die Digitalisierung der Ausbildung aktiv gestalten. Sie haben somit eine Vorstellung davon, wie eine Modernisierung konkret aussehen sollte. Zum anderen sind dies die Nachzügler der Digitalisierung, die sich bislang noch gar nicht mit deren Umsetzung in der Ausbildung beschäftigt haben. Sie versprechen sich von einer Modernisierung Orientierung hinsichtlich der Ausbildungsinhalte sowie geeignete Methoden der Qualifizierung. 

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Umsetzungsstand, Modernisierungs- und Unterstützungsbedarf in Betrieben
IW-Trends Nr. 2 23. April 2019 Regina Flake / David B. Meinhard / Dirk Werner

Regina Flake / David B. Meinhard / Dirk Werner: Digitalisierung in der dualen Berufsausbildung – Umsetzungsstand, Modernisierungs- und Unterstützungsbedarf in Betrieben

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