Ein Rekordwert erreicht die Absicht der Unternehmen, ihre Bestände auszuweiten. Gleichzeitig gehen nun deutlich mehr von zukünftig schlechteren Finanzierungsbedingungen durch höhere Zinsen aus.

Das neue Jahr hat trotz kommissarischer Bundesregierung mit starken Wirtschaftszahlen begonnen. Auch die Konjunkturbefragung des IW-ImmobilienScout24-Index im 1. Quartal 2018 zeigt, wie robust sich der Aufschwung über fast alle Immobilienbereiche hinweg vollzieht. Nach Angabe der antwortenden Geschäftsführer und leitenden Angestellten von 115 Immobilienunternehmen ist die Lage mit einem Wert von 89,2 auf erneut überaus hohem Niveau (+1,4 Punkte im Vergleich zum Vorquartal, siehe Abbildung). Die Aussichten für die nächsten 12 Monate haben sich hingegen mit einem Minus von 6,0 Punkten (Wert 10,3) ein wenig verschlechtert. Das aus der Lage und den Erwartungen gebildete Immobilienklima ist mit 46,6 (-2,9) weiterhin sehr gut. Die Zahlen zeigen: Die Immobilienmärkte streben ihrem Höhepunkt zu und die Immobilienunternehmen setzen weiterhin auf maßvolle Expansion. Dabei scheinen sie den Blick auf einen möglichen Abschwung nicht zu verlieren.