Rohstoffe für die Industrie
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Versorgung mit Rohstoffen ist in den letzten Jahren stärker in den Fokus von Unternehmen und Politik geraten. Ohne den Einsatz von vielfältigen Rohstoffen gibt es keine Produktion, keine Gebäude und keinen Transport. Deutschland gilt oftmals als rohstoffarmes Land. Wissen sei die einzige heimische Ressource, auf der unser Wohlstand basiert. Alle anderen nicht nachwachsenden Rohstoffe müssten hingegen eingeführt werden. Tatsächlich ist Deutschland bei Metallen und vielen anderen Hightech-Rohstoffen praktisch vollständig vom Import abhängig. Einzelne Fördervorhaben werden dies auch nicht grundlegend verändern. Einzig durch die Nutzung von Sekundärrohstoffen, die ursprünglich importiert, dann aber im Inland wiederverwertet werden, kann in gewissem Umfang auf heimische Produktion zurückgegriffen werden. Auch Energierohstoffe müssen zum größten Teil importiert werden. Einzig die Braunkohle und zu geringeren Teilen Öl und Gas sind zu wettbewerbsfähigen Kosten in Deutschland abbaubar.
Rohstoffe für die Industrie
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
„Öl und Gas werden nicht viel billiger“
Trotz niedriger Gasspeicher und hoher Ölpreise wirken Politik und Verbraucher gelassen. Im Interview mit phoenix erklärt IW-Ökonom Thilo Schaefer, warum die Preise absehbar hoch bleiben und wie gezielte Entlastungen statt Pauschalrabatte helfen könnten.
IW
Energiepreise: „Ein Spritpreisdeckel ist nicht sinnvoll”
Vor allem Pendler ächzen unter der Last der Spritpreise. Rufe nach der Rückkehr des Tankrabatts werden laut. IW-Ökonomin Samina Sultan sieht andere Instrumente jedoch als besser geeignet um die Bürger zu entlasten.
IW