Der Niedriglohnsektor verliert zunehmend an Bedeutung. Der in den vergangenen Jahren erfolgte Beschäftigungszuwachs entfiel überwiegend auf Jobs oberhalb der Niedriglohnschwelle.
Niedriglohn und Lohnmobilität in Bayern
Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw)
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Der Niedriglohnsektor verliert zunehmend an Bedeutung. Der in den vergangenen Jahren erfolgte Beschäftigungszuwachs entfiel überwiegend auf Jobs oberhalb der Niedriglohnschwelle.
In Bayern ist Niedriglohnbeschäftigung mit 16 Prozent noch einmal weniger verbreitet als in Deutschland insgesamt (18 Prozent) – das ergibt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw).
Die Aufnahme einer Niedriglohnbeschäftigung ist in der Regel mit einem sozialen Aufstieg verbunden. Die Armutsgefährdungsquote reduzierte sich im Jahr des Eintritts in den Niedriglohnsektor in Bayern um 4 Prozentpunkte. Werden nur zuvor Arbeitsuchende betrachtet, geht die Armutsgefährdungsquote sogar um 21 Prozentpunkte zurück.
Niedriglohnbeschäftigung kann auch ein Sprungbrett sein: 29 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten in Bayern schaffen innerhalb eines Jahres den Sprung in höhere Lohnsegmente. In den übrigen Bundesländern sind es hingegen nur 26 Prozent.
Niedriglohn und Lohnmobilität in Bayern
Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw)
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Beschäftigungsdynamik im Niedriglohnsektor
Rente: Jeder zweite Babyboomer geht vorzeitig in den Ruhestand
2024 bekamen 1,1 Millionen Babyboomer vorzeitig eine Rente. Das untergräbt teilweise die Anhebung der Regelaltersgrenze, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
IW
1,1 Millionen Babyboomer bezogen im Jahr 2024 vorzeitig eine Rente
Von allen Babyboomern, die bereits ihre jeweilige gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht haben, ist mehr als jeder zweite Altersrentner vorzeitig in Rente gegangen.
IW