Deutsche Großstädte im Vergleich
Städteranking 2013
Gutachten
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Deutsche Großstädte im Vergleich
Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) veröffentlicht seit zehn Jahren den Benchmarkvergleich für die deutschen Großstädte. Dabei stehen auch in diesem Jahr die Fragen im Vordergrund:
- Welche Städte verfügen über das höchste Wohlstandsniveau?
- Welche Städte konnten sich in den letzten fünf Jahren am dynamischsten entwickeln?
An der Grundausrichtung des Vergleichs hat sich somit nichts geändert, sehr wohl aber bei Inhalt und Methodik. Im diesjahrigen Großstadtvergleich wurden 71 kreisfreie deutsche Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern auf Herz und Nieren geprüft. Dabei wurden die Einzelindikatoren in vier Bereiche gegliedert, die die beiden wesentlichen Erfolgsfaktoren möglichst gut erklären: eine hohe Kaufkraft gepaart mit einer geringen Arbeitslosenquote.
- Arbeitsmarkt. Der Arbeitsmarkt hat die höchste Bedeutung im Vergleich und spiegelt das ganze Spektrum von der Abitur- über die Jugendarbeitslosen- bis zur Altersbeschäftigtenquote ab.
- Wirtschaftsstruktur. Die Wirtschaftsstruktur erklärt ebenfalls einen Großteil des Erfolges einer Stadt. Zu den wesentlichen Kennzahlen zählen hier die Produktivität, der Gewerbesaldo oder die Steuerkraft.
- Immobilienmarkt. Erstmalig werden Daten von Immobilienscout 24 mit in dem Ranking berücksichtigt, die aktuelle Informationen über Preisniveaus und Entwicklungen in den regionalen Immobilienmarkten geben.
- Lebensqualität. Die Lebensqualität macht die Attraktivität einer Stadt aus. Hierzu zählen beispielsweise Kennzahlen zur Kita-Versorgung, Wanderungssalden und Straftaten.
IW Consult: Städteranking 2013 – Deutsche Großstädte im Vergleich
Gutachten
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
China: Fairer Yuan-Kurs könnte Deutschland Milliarden bringen
Um Exporte zu verbilligen, verhindert China seit Jahren eine Aufwertung seiner Währung. Eine Simulation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Wäre der Yuan fair bewertet, würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) binnen drei Jahren um zusammen mehr als 40 Milliarden Euro höher ausfallen.
IW
China-Schock 2.0: Warum die EU Zollpolitik neu denken muss
Chinesische Unternehmen verdrängen deutsche Konzerne in Schlüsselbranchen zunehmend aus ihren Positionen. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup, welche Rolle Subventionen und der Yuan dabei spielen.
IW